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Ex-Bahnchef lobt die Entwicklung von Solida

Digitalisierung im Herzen der Industrie: Seinen Vortrag hielt Rüdiger Grube auf Einladung von Julia Broy in der Produktion von Solida. Foto: Roland Keusch
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Digitalisierung im Herzen der Industrie: Seinen Vortrag hielt Rüdiger Grube auf Einladung von Julia Broy in der Produktion von Solida.
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REMSCHEID Rüdiger Grube sprach vor der Belegschaft des Industrieunternehmens über die Digitalisierung, die mehr als nur eine technische Innovation sei.

Von Tristan Krämer

Mit Komplimenten sparte der hochkarätige Gast der Solida GmbH & Co. KG nicht. Zunächst gab es sie für die Stadt. „Remscheid hat eine optimale Lage und ist in ganz Deutschland bekannt“, hieß es am Donnerstagabend aus berufenem Mund.

Rüdiger Grube, bis 2017 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und heute Aufsichtsrat der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), sprach im Solida-Werk Auf dem Knapp vor der Belegschaft des Unternehmens und Gästen zu seinen Lieblingsthemen: Mobilität und Digitalisierung.

Mobilität und Digitalisierung in einem Industrieunternehmen, das Einsteckwerkzeuge für Hämmer aller Art produziert? Passt das?

Wenn es nach Rüdiger Grube geht, sehr wohl. Denn für ihn ist Digitalisierung mehr als nur technische Innovation. Es ist auch eine Frage von Haltung, Unternehmensphilosophie und -kultur. Bei Solida sei all das gegeben.

„Es ist beachtlich, dass ein Unternehmen in dieser Größe, mit rund 70 Mitarbeitern, und in so einer Nische, sich dem Thema so energisch annimmt“, setzte der Experte sein Loblieb mit Blick auf das, was bei Solida passiert, fort. Verbunden sei die Entwicklung vor allem mit einem Namen: Julia Broy, die seit zwei Jahren gemeinsam mit Thomas Schäfer die Geschäfte von Solida führt.

Beim Mittelstandssymposium der Volksbank im Bergischen Land, bei dem Grube im Herbst ebenfalls als Gastredner aufgetreten war, hatte Schäfer mit Begeisterung von Broys Leistungen erzählt – und Grube so auf Solida neugierig gemacht.

Geschäftsführerin geht vorne weg

„Wir haben vor zwei Jahren einen großen Veränderungsprozess angestoßen und wollen die Mitarbeiter in diesem Prozess mitnehmen. Sie sollen mitdiskutieren und ihre eignen Ideen einbringen“, schilderte Broy. Auch deshalb habe sie den „Veränderungsvisionär“ Rüdiger Grube ins Unternehmen eingeladen. Ihr sei es wichtig, als Geschäftsführerin vorne weg zu gehen und für ihre Mitarbeiter in die Bresche zu springen, wenn es mal schwierig wird.

Alte Strukturen aufbrechen und mit Agilität neue Kunden gewinnen – der Veränderungsprozess schlage sich längst auch in der positiven wirtschaftlichen Entwicklung von Solida nieder.

Gleichwohl bliebe in Sachen Digitalisierung viel zu tun. So will das Unternehmen durch neue Technologien, verstärkte Vernetzung der Produktion und ein verbessertes Customer-Relationship-Management – Management von Kundendaten – Prozesse optimieren und so die Wartezeiten für die Kunden verkürzen.

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