Zuschüsse

Energiekosten: Firmen können bis Ende August Hilfe beantragen

Energieintensive Unternehmen können sich Hoffnung auf Zuschüsse machen.
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Energieintensive Unternehmen können sich Hoffnung auf Zuschüsse machen.
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Wirtschaftsförderung informiert über Programm des Bundes.

Von Manuel Böhnke

Bergisches Land. Die Entwicklung der Energiepreise macht nicht nur Privathaushalten, sondern auch Unternehmen zu schaffen – teils in erheblichem Maße. Für besonders betroffene Branchen ermöglicht das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) temporäre Zuschüsse zu gestiegenen Erdgas- und Strompreise. Davon, erklärt die Solinger Wirtschaftsförderung in einer Mitteilung, können auch Betriebe in der Region profitieren. Noch bis zum 31. August müssen die Mittel aus dem Energiekostendämpfungsprogramm beantragt werden.

„Ziel ist es, besondere Härten zielgerichtet abzufedern und existenzbedrohende Situationen für diese Unternehmen zu vermeiden“, heißt es von der Wirtschaftsförderung. Der Zuschuss sei auf eine Höhe von bis zu 50 Millionen Euro pro Unternehmen gedeckelt. Maßgeblich für das Programm ist eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlichte Richtlinie.

Antragsberechtigt seien demnach Betriebe, die in „besonders energieintensiven Wirtschaftszweigen“ aktiv sind. Die Zuschüsse beziehen sich auf den Zeitraum zwischen Februar und September dieses Jahres. Es gibt drei Förderstufen. Diese unterscheiden sich laut Angaben der Wirtschaftsförderung unter anderem nach der Branche des Unternehmens, der Zuschussquote, den Maximalbeträgen sowie einem etwaigen Betriebsverlust.

Informationen zum Programm gibt es auf der BAFA-Website

Die erste Förderstufe bilden energieintensive Betriebe in einer nach BMWK-Definition betroffenen Branche. Die entsprechende Liste umfasst zahlreiche Bereiche. Firmen der zweiten Förderstufe müssen darüber hinaus einen Betriebsverlust im jeweiligen Fördermonat aufweisen. Für die dritte Stufe müssen die Betriebe einerseits einen Verlust vorweisen und andererseits energieintensiv sein. Zudem müssen sie in einer Branche tätig sein, die dem EU-Krisenrahmen angehört. Das gilt beispielsweise für Hersteller von Roheisen und Stahl, Eisengießereien und Mineralölverarbeiter.

Die Antragstellung erfolgt in drei Phasen. Sie ist lediglich elektronisch über ein Online-Portal des BAFA möglich. Darauf weist die Wirtschaftsförderung hin. Das Bundesamt hat zudem die Informationen zum Energiekostendämpfungsprogramm und der Antragstellung auf seiner Website gebündelt.

www.bafa.de

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