Auf der Suche nach Nachwuchs

Wirtschaftssenioren: Guter Rat muss nicht immer teuer sein

Maschinenbauingenieur Norbert Gober ist seit Anfang 2021 Sprecher des Wirtschaftssenioren-Netzwerkes. Foto: WSLN
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Maschinenbauingenieur Norbert Gober ist seit Anfang 2021 Sprecher des Wirtschaftssenioren-Netzwerkes.

Das Wirtschaftssenioren-Netzwerk möchte expandieren und sucht dafür neue Partner.

Von Sven Schlickowey

Bergisches Land. Senioren auf der Suche nach Nachwuchs: Das Wirtschaftssenioren-Netzwerk (WSLN) möchte expandieren und braucht deswegen neue Partner. Gefragte seien ehemalige Unternehmer oder Führungskräfte, die ihr Wissen weitergeben wollen, sagt WSLN-Sprecher Norbert Gober. Die Wirtschaftssenioren verstehen sich als Unternehmensberatung für kleine und mittelständische Unternehmen, die aktuell mit zehn Partnerinnen und Partner aktiv ist. Durch Ausdehnung der Aktivitäten auf den Großraum Köln/Düsseldorf sei aber eine Erweiterung dieser Zahl dringend notwendig.

Gegründet wurde das Netzwerk vor rund sechs Jahren im nahen Leverkusen, mit dabei waren von Anfang an auch Mitglieder aus dem Bergischen Land. Was ursprünglich vor allem für Firmengründer gedacht war, entwickelte sich in den Folgejahren schnell zu einem Angebot, das sich auch an den für die Region typischen Mittelstand richtet.

Jede Partnerin und jeder Partner bringt jeweils eigene Kompetenzen ein, von Vertriebskonzepten über Controlling und Digitalisierung bis hin zur Kommunikation – und zwar aus eigener beruflicher Erfahrung, wie die Wirtschaftssenioren gerne betonen. Bei Bedarf arbeiten die Partner in gemischten Teams zusammen, zudem tauscht sich die Gruppe regelmäßig aus. Außerdem kooperiere man mit Kammern, Unternehmensverbänden, der Agentur für Arbeit sowie Banken und Sparkassen.

WSLN-Partner kann nur werden, wer wirtschaftlich unabhängig und bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden ist

Weitere Bedingung: WSLN-Partner kann nur werden, wer wirtschaftlich unabhängig und bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Nur so sei eine unabhängige Beratung möglich. Wichtig sei zudem der Wunsch, das eigene Wissen und die eigene Erfahrung weiterzugeben, sagt Sprecher Norbert Gober: „Das verstehen wir sogar als unsere Pflicht gegenüber der nächsten Generation.“

Auch deswegen seien die Kosten der Beratung im Vergleich eher gering: Das Erstgespräch sei grundsätzlich kostenfrei, die spätere Honorierung betrage nur „ein Bruchteil der namhaften Beratungsunternehmen“. Und weil man vom Auftrag nicht abhängig sei, werde die Beratung auch nicht unnötig in die Länge gezogen.

Neue Partner für das Netzwerk würden nun insbesondere aus den Bereichen IT und Handwerk gesucht, heißt es von den Wirtschaftssenioren. Interessierte sollten zudem betriebswirtschaftliche Kenntnisse mitbringen und kommunikativ sein. Kontakt und weitere Informationen gibt es auf der Interneseitseite des Netzwerks.

www.wsln.de

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