Bestellsystem

Lieferfreude hilft Gastronomen bei der Digitalisierung

Pietro und Angela Russos Solinger Restaurant Pasta Fresca Russo gehört zu Christos Papadopoulos’ (l.) Kunden. Foto: Christian Beier
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Pietro und Angela Russos Solinger Restaurant Pasta Fresca Russo gehört zu Christos Papadopoulos’ (l.) Kunden.

Das Bestellsystem der Neolnk GmbH kommt in immer mehr Restaurants zum Einsatz.

Bergisches Land. Mit einem Imbiss fing es an – inzwischen nutzen neun Restaurants und Imbisse das Bestellsystem der Neolnk GmbH. Doch das soll erst der Anfang sein. Das Solinger IT-Unternehmen möchte etablierten Lieferportalen Konkurrenz machen.

An den Start ging Neolnk mit seinem Angebot Lieferfreude im März vergangenen Jahres. „Seitdem hat sich viel getan. Wir haben unsere Prozesse vollständig überarbeitet“, berichtet Christos Papadopoulos. Er ist sowohl Geschäftsführer von Neolnk als auch der Solinger Werbe- und Digitalagentur Aweos.

So funktioniert das Lieferfreude-Geschäftsmodell: Kostenlos richten Papadopoulos und seine Kollegen die Bestellwebsites ein. Rund 250 Euro müssen die Gastronomen in einen Mini-PC und einen Drucker investieren. Dort gehen die Aufträge der Kunden ein. „Ein Gespräch mit dem Steuerberater kann sich lohnen. Unter Umständen kann man sich diese Kosten über die Überbrückungshilfe III fördern lassen“, erklärt der Geschäftsführer. Pro Bestellung berechnet Neolnk eine Provision von knapp zwei Euro.

„Das Thema bekommt momentan ziemlich Fahrt“, bemerkt Christos Papadopoulos. Bislang zählen acht Solinger Gastronomen und ein Bonner Restaurant zu seinen Kunden. Bis zum Sommer möchte er auf mehr als 20 kommen. Und das Angebot im weiteren Verlauf des Jahres über die Klingenstadt hinaus bekanntmachen. „Bis Ende 2021 möchten wir dreistellig sein“, gibt der Solinger als ehrgeiziges Ziel aus.

Derzeit kümmern sich bei Neolnk vier Personen um Lieferfreude. Bald stößt ein Mediengestalter-Azubi zum Team. Er soll dabei helfen, das Projekt voranzutreiben. Papadopoulos schwebt vor, zukünftig den Servicegedanken verstärkt in den Fokus zu rücken. Das heißt, er möchte nicht lediglich die Liefersysteme anbieten, sondern die Gastronomen zusätzlich bei der digitalen Vermarktung unterstützen. Bei vielen gibt es in diesem Bereich noch Nachholbedarf, hat der Unternehmer festgestellt: „Einige unserer Kunden waren bislang gar nicht online vertreten.“

Der angesprochene Service-Gedanke sei ein Vorteil von Lieferfreude gegenüber Branchengrößen wie Lieferando. Zudem gebe es keine diktierten Bedingungen, etwa mit Blick auf das Liefergebiet und die Preisgestaltung. „Diese Unabhängigkeit kommt bei vielen gut an.“

www.lieferfreude.de

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