Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz regt zum Energiesparen an

Wollen mehr Effizienz in der Großküche (v. l.): Sabrina Christians von Neue Effizienz, Joachim Schreiber und Sonja Stracke (Neue Effizienz).
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Wollen mehr Effizienz in der Großküche (v. l.): Sabrina Christians von Neue Effizienz, Joachim Schreiber und Sonja Stracke (Neue Effizienz).

Remscheid. In die Küche schauen ließ sich gestern die Remscheider Villa Paulus. Dabei ging es aber nicht um schmackhafte Gerichte, sondern um den sparsamen Umgang mit Energie. Die Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz, kurz "Neue Effizienz", hatte vor allem Gastronomen aus der Region zum Thema "Licht aus - Spot an! für energieeffiziente Großküchen" eingeladen.

Da gibt es, wie Joachim Schreiber von der Villa Paulus betonte, auch in seinem Haus noch viel zu tun. Die Villa Paulus betreibt schon ein Blockheizkraftwerk (BHKW), mit dem sie Strom und Wärme erzeugen kann und setzt auch auf Wärmerückgewinnung. Aber die Lüftung in der Küche soll mit neuer Regelung ausgestattet werden, damit sie nur noch läuft, wenn sie gebraucht wird.

Und die Kühlkammer, die gerade erst fünf Jahre alt ist, wird komplett neu angelegt. Dort stecken riesige Sparpotenziale, wie auch Referenten der Neuen Effizienz in Vorträgen deutlich machten - mindestens 30 Prozent, aber oft auch mehr. Es sei schon erstaunlich, was immer so durchlaufe, ein energietechnisches Grundrauschen darstelle, das unnötig Geld verschlingt, machte etwa Energietechniker Heiner Clement klar.

Neue Effizienz vermitteltPartner, die helfen

Die Paulus-Chefs Joachim Schreiber und Kai Robert Paulus haben deshalb ihre Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt. "Unsere Mitarbeiter kennen unsere Stromrechungen", betont Schreiber. Alles, was durch ihre Vorschläge eingespart werde, erhöhe letztlich ihre Erfolgsbeteiligung. Schreiber: "Geld ist ein Hauptanreiz." Und es funktioniert schon sehr gut. Die Neue Effizienz, die unter anderem von den bergischen Großstädten getragen wird, will Unternehmen dabei helfen, effizienter zu arbeiten. Sonja Stracke: "Wir vermitteln Partner dafür, wir kennen jemanden, der Ihnen helfen kann."

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