Förderung

Ambitionierte Start-ups machen die nächsten Schritte

In der Alten Maschinenhalle fand der Demo-Day statt. Sechs Start-ups präsentierten ihre Entwicklung.
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In der Alten Maschinenhalle fand der Demo-Day statt. Sechs Start-ups präsentierten ihre Entwicklung.
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Fünfte Runde des Accelerator-Programms „Bergsteiger“ endet.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Fragen spielen für Start-ups eine entscheidende Rolle. Davon ist Frank Balkenhol überzeugt. „Sie müssen sich selbst hinterfragen und Fragen von außen zulassen“, betonte der Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung. Diesen Prozess soll „Bergsteiger“ befördern. In dieser Woche endete die fünfte Runde des Programms mit einem „Demo-Day“ in der Alten Maschinenhalle.

Bei Bergsteiger handelt es sich um einen Accelerator. Dem Wortsinn nach ist dieser als Beschleuniger anzusehen. In einem begrenzten Zeitraum wird die Entwicklung einer Firma mit Workshops, Coachings und Beratungen angetrieben. Die sechsmonatige Förderung unterstützt Start-ups in einer frühen Phase. Sie erhalten Hilfe, ihre Idee in Richtung Marktreife zu bringen.

Im Frühjahr haben sich sechs junge Unternehmen auf den Weg gemacht. In dieser Woche berichteten sie von ihrer Entwicklung im zurückliegenden Halbjahr. Da war etwa Nils Rajendram. Sein Start-up Thol – eine Lösung für Handpflege im Auto – befinde sich in der Prototypen-Phase. Werner Edwin Tuzar und sein Team von Zartu Games arbeiten noch an der ersten Version von „World of Pirates“. In fünf Jahren soll das Videospiel eine Millionen Nutzer haben.

Bewerbungen für die sechste Bergsteiger-Tour sind möglich

„Sabbatical MUTivatorin“ Nina Kuhlmann bewegt sich mit ihrer Geschäftsidee in der analogen Welt. Sie möchte zeitlich begrenzte berufliche Auszeiten erleichtern – für Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber. Einen Beitrag dazu soll eine digitale Plattform leisten, für deren Aufbau die Gründerin fachliche Unterstützung sucht.

Noch in der Versuchsphase befinden sich die Teams von Adapt Vertical Mills sowie Varuta. Erstere haben sich zum Ziel gesetzt, kompakte, modulare Windenergieanlagen auf den Markt zu bringen, um die Hürden für die nachhaltige Energieerzeugung zu senken. Auch Varuta setzt sich für Nachhaltigkeit ein: Alternative Proteinquellen aus Insekten sollen dazu beitragen, umweltschädliche Futtermittel für Nutztiere und Aquakulturen zu ersetzen.

Marktreif sind die Produkte von Kleng. Robin Reuschel hat sich mit seinen Messern und Messerblöcken das Ziel gesetzt, Handwerkskunst, nachhaltige Materialien und Innovation zu verbinden.

Im kommenden Frühjahr steht die sechste Bergsteiger-Runde an. Fünf bis sechs Plätze stehen zur Verfügungen, Bewerben ist bereits möglich, „Die Start-ups sollten schon ein oder zwei Schritte gemacht haben“, erläutert Phil Derichs. Bedeutet: Mindestens die Geschäftsidee sollte klar umrissen sein.

www.accelerator-solingen.de

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