Am 24. April

Werkzeugmuseum serviert Jazz zu Antipasti neben den Maschinen

Das Klaviertrio Chamegu wird ergänzt durch Saxofonistin Marie-Christine Schröck. Sie arbeiten seit Corona verstärkt zusammen. Foto: Chamegu
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Das Klaviertrio Chamegu wird ergänzt durch Saxofonistin Marie-Christine Schröck. Sie arbeiten seit Corona verstärkt zusammen.

Quartett sorgt bei Matinee am 24. April für Musik – Il Camino verwöhnt mit italienischen Leckereien.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Musik und Deutsches Werkzeugmuseum – wie passt das zusammen? „Hervorragend“, sagt Direktor Dr. Andreas Wallbrecht. „Denn wir haben eine erstaunlich gute Akustik. Man kann sogar Barockgeigen oder Violinen bei uns spielen oder als Rockband auftreten.“ Das hätten ihm die Musiker immer wieder gespiegelt. So auch das Musikschulensemble, das früher bei der Reihe „MKS and friends“ im städtischen Museum auftrat. Doch mit dem Fortgang des MKS-Leiters Stefan Steinröhder liegt das Format nun auf Eis. „Wir hoffen, wir können es bald wieder aufleben lassen“, sagt Wallbrecht. Der Museumsleiter könnte sich sogar vorstellen, das Konzertkonzept ein wenig zu ändern: „Wir sind mit den Konzerten bislang in der Halle, wir könnten uns aber auch vorstellen, auch mal neben der Dampfmaschine ein lockeres Zusammentreffen samt Bierchen oder ein Weinfrühschoppen zu machen.“ Doch das sei Zukunftsmusik.

Jetzt gibt es erst mal wieder eine Jazzmatinee im Deutschen Werkzeugmuseum: am Sonntag, 24. April, 11 Uhr. Wir geben einen Überblick.

Wer tritt bei der Jazzmatinee auf?

Das klassische Klaviertrio Chamegu, das an diesem Morgen zu einem Quartett heranwächst: Roland Strich (Piano, Keyboards und Arrangements), Andreas Genschel (Schlagzeug) und Volker Höhmann (E- und Kontrabass) holen sich Verstärkung in Form von Saxofonistin Marie-Christine Schröck auf die Bühne. Chamegu wurde vor mehr als 20 Jahren, damals aber noch unter anderem Namen, gegründet. In dieser Besetzung spielt man bereits seit zehn Jahren zusammen. Chamegu kombiniert bekannte Melodien mit neuen Kompositionen. Dabei nutzt es die ganze Bandbreite des modernen Jazz aus. Was erwartet die Gäste? „Ohrgängige Musik mit vielen Eigenkompositionen“, sagt Volker Höhmann. Die drei Musiker verfügen über einen professionellen Hintergrund und blicken auf lange Bühnenerfahrung zurück. Chamegu kommt übrigens aus dem Portugiesischen und bedeutet so viel wie „Leidenschaft oder Liebkosung“.

Die freischaffende Marie-Christine Schröck ist durch ihre eigenen Projekte in der Szene bekannt: „Easy vs. Jazz“, „Schröck“ oder dem Duo Bierther/Schröck. Zudem wirkt sie in Bands wie United Women’s Orchestra, Encounters, Birthday Crew und anderen mit. Die Saxofonistin ist Förderpreisträgerin des „Jazzwerk Ruhr 2006“.

Gibt es auch etwas zu Essen und zu Trinken?

Ja. Das Ristorante Il Camino vom Hasten tischt wieder auf. Wegen Corona allerdings nicht wie sonst als Büfett. „Aber ich kann Ihnen versprechen, Sie werden sich trotzdem hinterher die Finger ablecken“, sagt Wallbrecht. Paulo Carreira Gomes wird einen Antipasti-Teller „par excellence“ vorbereiten und dies mit einem italienischen Dessert abrunden – alles coronagerecht verpackt und für jeden einzelnen Gast zubereitet. Dazu gibt es Kaffee, Tee, Sekt, Wein und Softdrinks.

Wie sind die Corona-Regeln?

2G, Abstandsregeln, Maskenpflicht, Anmeldepflicht. Es wird auf Abstand bestuhlt – Gäste können sich sicher fühlen, betont der Direktor.

Wo bekomme ich Karten?

Eine Karte kostet 33 Euro, enthalten ist das „Frühstück“ sowie das Konzert. Getränke werden nach Verbrauch abgerechnet. Karten gibt es im Werkzeugmuseum. Sie können auch bestellt werden: Tel. (0 21 91) 16 25 19, per E-Mail oder über:
werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de
www.werkzeugmuseum.org

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