Neuer Veranstaltungsort

Schatzkiste nimmt Gestalt an - Remscheid muss lachen

Wie es hier einmal aussehen wird, können Interessierte auf der Homepage der „Schatzkiste – Kleinkunst, Kabarett und Musik“ – einsehen. Die Comedy-Termine für 2018 stehen. Impresario Dr. Volker Schatz gestern auf seiner Baustelle – an der Wand hinter ihm wird die Bühne sein. Foto: Roland Keusch
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Wie es hier einmal aussehen wird, können Interessierte auf der Homepage der „Schatzkiste – Kleinkunst, Kabarett und Musik“ – einsehen. Die Comedy-Termine für 2018 stehen. Impresario Dr. Volker Schatz auf seiner Baustelle – an der Wand hinter ihm wird die Bühne sein.

REMSCHEID Der Spielplan für 2018 steht. Im Januar gibt es die erste Vorstellung. Für Veranstalter Dr. Volker Schatz gilt: „Remscheid muss lachen.“

Von Thomas Wintgen

Es sind noch 13 Wochen, ehe die Premiere stattfindet in der neuen Remscheider „Schatzkiste“. Sie ist Matthias Reuter vorbehalten; der kommt mit seinem Programm „Auswärts denken mit Getränken – Kabarett mit Klavier“. Dr. Volker Schatz, Impresario der Schatzkiste, hat für jeden Monat des neuen Jahres einen Comedian für sein neues Theater gebucht – und es gibt sogar einen Kunden, der bereits ein Ticket für sämtliche Vorstellungen gekauft hat.

Alles ist bestellt – von der Bühne über die Vorhänge beiderseits des Zuschauersaals bis zur Bühne. Die Vorhänge werden rot, wie in vielen Theatern üblich. Dazu gibt es an Farben schwarze und – es ist schließlich eine Schatzkiste – goldene Töne. Besucher, die an der Kasse eine Karte kaufen oder vorzeigen, bekommen einen Goldtaler und mit diesem ein kostenloses Begrüßungsgetränk.

Am Eingangsbereich wird sich auch noch etwas ändern – schließlich denkt der Unternehmer Dr. Schatz als Rollstuhlfahrer barrierefrei. Neben der Eingangstür ins Treppenhaus wird ein Fahrstuhl gebaut – wer ihn im ersten Obergeschoss verlässt, da wo der Saal ist, befindet sich unmittelbar am Eingang in den Raum, in welchem 100 Menschen auf Stühlen Platz finden.

DIE ERSTEN KÜNSTLER

WEITERE TERMINE 22. Februar Jens Neutag; 15. März Heinz Gröning; 26. April Volker Diefes, 24. Mai Carmela de Feo - La Signora; 14. Juni Mixed Kabarett Show 

KARTEN Sie kosten zwischen 22 und 25 Euro. Erhältlich unter: https://shop.ticketpay. de/CAWXD1HH

Die kleine Bühne richtet einer der größten Bühnenbauer her, die Schnakenberg GmbH & Co. KG aus Wuppertal. Die letzten drei der insgesamt neun Stuhlreihen à elf Plätzen sind erhöht und somit auf derselben Höhe wie die Bühne. Dahinter verbirgt sich die Überlegung, das Saalpodest um 90 Grad drehen und an die Bühne andocken zu können. Auf diese Idee war Dr. Volker Schatz gekommen, als ihm eine maßgebliche Vertreterin des nordrhein-westfälischen Verbandes der Modeschneiderinnen berichtet hatte, dass sie für eine Modenschau im Mai auf der Suche nach passenden Räumlichkeiten sei. Auch dafür also wird die Schatzkiste eine passende Adresse.

Hinter der Bühne befinden sich die Künstlergarderobe und eine Küche; auf Parterre richtet ein Remscheider Unternehmen gerade WC- und Toilettenanlagen neu her. Mit dem Restaurant „Zum Landsknecht“ unter der Schatzkiste hat Schatz abgesprochen, dass Comedy-Gäste das barrierefreie Restaurant-WC nutzen können, und dass es eine Theaterkarte mit fünf Gerichten gibt. Schatz fände es zu schade, wenn sich Freundeskreise nach der Vorführung „auflösen“ müssten, anstatt etwas zu essen und ein Glas gepflegten Weins dazu zu trinken.

Im Bereich untere Allee etwas Kunst und Kultur ansiedeln

Mit dem Parkhaus hinter dem Gebäude Elberfelder Straße 5-7 – die Zufahrt ist unmittelbar neben dem Eingang der Schatzkiste – hat der Impresario die Absprache getroffen, dass die Zuschauer mit dem Parkticket in die Schatzkiste kommen können, wo das Ticket in ein Rabattierungsgerät gesteckt wird; damit möchte Schatz dem erheblichen Parkdruck in der Innenstadt Rechnung tragen.

Im Laufe dieser Woche hat der Bauherr den Einbau einer Klimaanlage vergeben, die auf dem Dach installiert wird und selbst bei vollem Haus und hochsommerlichen Temperaturen für angenehme Verhältnisse im Saal sorgen wird.

„Wir werden hier keine stickige Luft haben“, verweist er im Übrigen auf die beiden Seitenwände mit rückwärtig einzelnen und zur Elberfelder Straße hin sehr breiten Fenstern.

Austüfteln lassen hat er die Akustik in dem zurzeit noch halligen Saal, zumal der Parkettboden herausgenommen wurde. Ein Fachanbieter hat dazu eine 17-seitige Expertise vorgelegt, die alle möglichen Details und Dämmungen nahelegt, um auch in hinteren Reihen akustisch störungsfrei die Comedy genießen zu können.

Fast unnötig zu erwähnen, dass es bei jeder Aufführung professionelle Licht- und Tontechnik geben wird. Am Mittwoch war Volker Schatz mit dem Standortentwickler Edgar Neufeld zusammengetroffen und hatte ihm seinen Impetus vermittelt: Dass es „gut wäre, wenn wir es schaffen könnten, im Bereich untere Alleestraße ein wenig Kunst und Kultur anzusiedeln“. Denn eins ist Dr. Volker Scherz wichtig: „Remscheid muss lachen.“

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