Roman und Julian Wasserfuhr arbeiten an einem neuen Album

Julian (Trompete, l.) und Roman Wasserfuhr (Klavier) sind gefragt in der Szene. Foto: Nikolas Müller
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Julian (Trompete, l.) und Roman Wasserfuhr (Klavier) sind gefragt in der Szene.

Die Hückeswagener Jazzmusiker treten am 14. August im Haus Eifgen auf – Zudem brauen die Brüder gerade ein neues Bier

Von Melissa Wienzek

HÜCKESWAGEN Nachdem die beiden musikalischen Exportschlager Roman und Julian Wasserfuhr den „Kultursommer“ im Fernsehen und im Radio eröffnet haben und so einer breiten Masse an Menschen bekannt wurden, geht die Reise nach Corona nun endlich weiter für die erfolgreichen Jazzmusiker aus Hückeswagen. Denn die Pandemie samt Lockdown war hart für die beiden Künstler, erzählt Roman Wasserfuhr im RGA-Gespräch. Er spielt Klavier, sein Bruder Julian Trompete und Flügelhorn. „Es war halt total irre, dass wir gar nicht auf die Bühne durften. Das, was du leidenschaftlich gerne machst, dein Lebensinhalt, wird dir mit einem Mal verboten.“

Dennoch haben die beiden Brüder nicht den Kopf in den Sand gesteckt – und die Coronazeit genutzt. „Wir haben uns überlegt: Was machen wir neben dem Bierbrauen und Biertrinken?“, erzählt Roman Wasserfuhr lachend. Denn die Brüder produzieren in Hückeswagen ihr eigenes Bier, das „Schnaff“. Davon wird es im September übrigens ein neues geben, eine special edition – coronagerecht in Flaschen.

So setzten sich die Musiker zusammen – und schrieben gleich 32 neue Titel. Denn nach „Landed in Brooklyn“ 2017 und „Relaxin’ in Ireland“ 2018 zusammen mit Jörg Brinkmann erscheint nächstes Jahr, vermutlich im Frühjahr, ein neues Wasserfuhr-Album. Die Brüder drücken darin die aktuelle Zeit musikalisch aus. Der Titel steht noch nicht fest. Aber so viel kann Roman Wasserfuhr schon mal verraten: Es werden 12 oder 13 Songs, produziert vom Label Act Music.

Dabei schlagen die Musiker dieses Mal einen anderen Weg ein. Es wird kein Konzeptalbum, sondern vielmehr ein Stilmix. „Aufgrund der Corona-Situation konnten wir ja nicht ins Studio gehen. Daher haben wir Musiker angeschrieben, auf die wir Bock hatten, und haben sie gefragt, ob sie ihren Teil zu unserem Album beitragen wollen.“ Die Band Steely Dance ist genauso dabei wie andere namhafte Künstler der Szene aus New York, Los Angeles oder Spanien. „Es ist eine richtige bunte Mischung. Wir haben auch einen Rapper dabei und können so eine Bandbreite von Symphonieorchester bis Rap liefern.“

Gerade befinden sich die gefragten Jazzmusiker auf Marokkotour. Es ist der erste Auslandseinsatz seit anderthalb Jahren. „Das tut einfach gut“, sagt Roman Wasserfuhr. Alle bergischen Fans können die Hückeswagener Jungs dann am 14. August im Haus Eifgen in Wermelskirchen treffen: Dort geben sie nicht nur ein Konzert, sondern schenken auch gleich ihr „Schnaff“ aus. Der Biergarten des Hauses wird dafür eigens umbenannt: in „Schnaffgarten“.

Tickets gibt es hier: kultin.de

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