Interaktives Schauspiel

Ein Stück zwischen Irrsinn, Humor und Schnappatmung

Die interaktive Aufführung von „Lokal Europa“ in Küppelstein ist eine Kooperation von WTT und Brachland-Ensemble. Foto: Roland Keusch
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Die interaktive Aufführung von „Lokal Europa“ in Küppelstein ist eine Kooperation von WTT und Brachland-Ensemble.

Zuschauer erlebten das interaktive Schauspiel „Lokal Europa“ in der Akademie für kulturelle Bildung in Küppelstein vor Ort oder online.

Von Peter Klohs

Remscheid. Europa ist ein komplizierter Mechanismus, und EU-Abgeordnete, die über eingebrachte Gesetze urteilen müssen, sind nicht immer zu beneiden. Zuviel ist zu bedenken, bevor man „mal eben“ die Feinstaubverordnung in Innenstädten ändert. Das interaktive Theaterstück „Lokal Europa“, das am Donnerstagabend in der Akademie für kulturelle Bildung in Küppelstein aufgeführt wurde, beschäftigt sich eben damit – und noch mehr. Die Zuschauer – ob live in der Akademie anwesend oder Online-Gäste – dürfen über verschiedene Aspekte entscheiden, die den Verlauf des Theaterstückes entscheidend verändern können.

Das ist – wie man als Gast schnell merkt – nicht immer angenehm. So kann das Lokal Europa durch die Feinstaubentscheidung nicht mehr auf den seit Jahren tätigen Bierlieferanten zurückgreifen, weil dessen Auto den Anforderungen nicht mehr genügt. Alles beginnt mit Hühnerfilets aus Makalowien, die nicht pünktlich im Lokal eintreffen. Also beschließt man, an die EU zu schreiben, was dazu führt, dass das Lokal Europa bald offizielle Vertretung des Europäischen Parlaments ist.

„Lokal Europa“ in der Akademie Küppelstein

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Die interaktive Aufführung von „Lokal Europa“ in Küppelstein ist eine Kooperation von WTT und Brachland-Ensemble. © Roland Keusch
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Die interaktive Aufführung von „Lokal Europa“ in Küppelstein ist eine Kooperation von WTT und Brachland-Ensemble. © Roland Keusch

Von den Schauspielern glänzen Irina Ries mit ihrer herrlichen Kodderschnauze und Björn Lukas durch nichts zu erschütternden Gleichmut. Regisseur Dominik Breuer vom Brachland-Ensemble, das auf Vermittlung von Claudia Sowa vom Westdeutschen Tourneetheater (WTT) in der Akademie spielte, hat ein Stück zwischen Irrsinn, Humor und Schnappatmung geschaffen. Außerdem spielt Breuer den Lokalreporter Klaus, der selten ausreden darf und später zwei Fernsehformate vorstellt, über die die Gäste abstimmen dürfen. Gott sei Dank gewinnt der seriöse Journalismus. Eines wird auch klar, je länger das Stück dauert: Europa macht man nicht mal eben so, im Vorbeigehen. Nach zwei Stunden steht eine Pause an, und noch viel ist zu bestimmen. Die Entscheidungen werden nicht mehr begründet. Ungeduld lässt grüßen.

Am Dienstag, 21. Dezember, wird das Stück um 19.30 Uhr im Konzerthaus Solingen aufgeführt.

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