Bergische Symphoniker

Bergische Symphoniker kreieren eine impressionistische Collage

Generalmusikdirektor Daniel Huppert verspricht den Zuhörern außergewöhnliche Klangerlebnisse. Foto: Christian Beier
+
Generalmusikdirektor Daniel Huppert verspricht den Zuhörern außergewöhnliche Klangerlebnisse.

Heute geht das Videoprojekt auf der Internetseite online – Das Familienkonzert im Juni mit Malte Arkona wird digital – CD-Produktion geplant

Remscheid. Drei Künste vereinen die Bergischen Symphoniker bei ihrem neuesten Videoprojekt, das heute um 10 Uhr online geht: Auf der Internetseite des Orchesters und auf dem Youtube-Kanal können die virtuellen Gäste in den Genuss von klassischer Musik, gepaart mit Texten und Kunstwerken kommen. Aufgenommen wurde im Solinger Theater und Konzerthaus. Um die Abstände einzuhalten, musste dafür sogar eine vier Meter breite Vorbühne aufgebaut werden. Wir klären auf.

Was verbirgt sich hinter dem Videoprojekt?

Etwas ganz Außergewöhnliches, sagt Generalmusikdirektor Daniel Huppert. Grundlage ist das symbolistische Schauspiel „Pelléas et Mélisande“. Verschiedene Komponisten haben dieses zum Anlass für ihre Kompositionen genommen, so auch Gabriel Fauré. Die Symphoniker spielen die vier Sätze der Fauré-Suite. Dazu gibt es Ausschnitte aus dem Schauspiel, gesprochen von Philipp Schepmann. „Ergänzt wird dies um Einblendungen von vier impressionistischen Gemälden, die das Musikalische für uns auch bildlich darstellen“, erklärt Huppert. So entstehe eine Collage aus Wort, Bild und Konzerterlebnis. Alles fließe ineinander über – ganz im Sinne des Impressionismus.

Das Video wird heute auf der Internetseite veröffentlicht: bergischesymphoniker.de

Wie geht es danach weiter beim bergischen Orchester?

Das Familienkonzert – ursprünglich für 5./6. Juni geplant – soll ebenfalls digital laufen. Malte Arkona, bekannt aus der ARD-Sendung „Tigerentenclub“, und seine Frau Anna-Maria nehmen dies gemeinsam mit den Symphonikern auf. Das Thema: Beethovens Pastorale. Es geht um die Natur – und um „Fridays for Future“. Vermutlich ist dann auch schon das neue Maskottchen dabei: ein Fuchs mit einer Flöte. Aktuell wird das Maskottchen genäht. Emirhan aus Remscheid hatte den Siegerentwurf beim Wettbewerb eingereicht.

Am 22. und 23. Juni stünde das 10. Philharmonische Konzert in beiden Städten an. „Wir hoffen alle ganz fest, dass wir dieses vor Publikum spielen können“, sagt Huppert. Das Orchester werde auf jeden Fall proben. Denn die russische Musik, die hier im Mittelpunkt steht, bietet zudem die Basis für eine CD-Produktion im August in Köln. Hierfür wollen die bergischen Musiker Sergei Sergejewitsch Prokofjews 2. Violinkonzert aufnehmen sowie die 25. Symphonie von Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski – seine positivste. Die Stiftung der Symphoniker hat die CD ermöglicht. Sie soll spätestens zur Weihnachtszeit erhältlich sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Britta Ries-Drygall stellt in Köln aus
Britta Ries-Drygall stellt in Köln aus
Britta Ries-Drygall stellt in Köln aus
Ausstellung feiert 75 Jahre Freiheit der Kunst
Ausstellung feiert 75 Jahre Freiheit der Kunst
Ausstellung feiert 75 Jahre Freiheit der Kunst
„Addams Family“ kommt in den Pina-Bausch-Saal
„Addams Family“ kommt in den Pina-Bausch-Saal
„Addams Family“ kommt in den Pina-Bausch-Saal
Im Röntgen-Museum sehen Besucher, wie das Coronavirus wirkt
Im Röntgen-Museum sehen Besucher, wie das Coronavirus wirkt
Im Röntgen-Museum sehen Besucher, wie das Coronavirus wirkt

Kommentare