Weihnachtszeit

Pe Werner würzt ihr Konzert mit humorvollen Anekdoten

Dem Publikum gefiel der Auftritt von Sängerin Pe Werner, die mit „Ne Prise Zimt“ in die Klosterkirche kam.
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Dem Publikum gefiel der Auftritt von Sängerin Pe Werner, die mit „Ne Prise Zimt“ in die Klosterkirche kam.

Sängerin trat in ausverkaufter Klosterkirche auf.

Von Elisabeth Erbe

Remscheid. Wenn der Winter an der Türe klopft und die Welt wie frisch gestrichen aussieht, dann kommt Pe Werner in die Klosterkirche. Am Donnerstag spielte die Sängerin vor ausverkauftem Haus in Lennep und brachte ihr Winterprogramm „Ne Prise Zimt“ mit. Darin schnürt sie die kleinen Begebenheiten zu einem Weihnachtspaket. Am Piano saß Peter Grabinger, der jedes Stück hingebungsvoll begleitete.

„Die Welt sieht aus wie frisch gestrichen“ klang nach einer zärtlichen Ode an den Schnee. Und in „Sonntagnachmittag im Park“ apportierte sie das Glück. Seit mehr als 20 Jahren ist Werner der Klosterkirche treu. Durch die Pandemie musste auch sie pausieren. „Das Schlimmste in der Coronazeit war die Essphase“, gestand sie, „ich fühlte mich wie eine Dattel im Speck.“ Mit humorvollen Anekdoten aus dem Alltag würzte sie das Konzert. Das Publikum amüsierte sich und schenkte immer wieder Beifall. „Ich mag ihre Wortjongliererei. Sie hat einen kabarettistischen Anteil, den finde ich richtig schön frech. Lyrisch, ihre Stimme und ihre Art gefallen mir richtig gut“, bilanzierte Anke Witt, die selbst als Sängerin auf der Bühne steht.

Musikerin ist bekannt fürihre Wortkombinationen

Dafür ist Pe Werner bekannt, für ihre ungewöhnlichen Wortkombinationen. „Denn wenn der Winter vor der Tür steht, braucht man Imprägnierspray – innen und außen, also Labello und Grog“, verriet sie. Ihre Texte streichelten die Seele und luden zum Wegträumen ein. Und immer wieder lächelte Werner zum Publikum und verschwieg die Wahrheit nicht. Die glitzernde Winterwunderwelt verglich sie auch mal mit einem nicht gereinigten Katzenklo. Der Winter ist eben nicht nur romantisch. „Ich hab immer kalte Füße“, gestand sie. Danach erklang „Wie kommst du überm Winter“. Mit leiser Stimme hauchte sie dann ins Mikrofon und sang die Schlitterpartie: „Und jedes Jahr um die Zeit, wenn das Eis gesalzen ist, kommst du in mein Herz geschneit, auch wenn du Schnee von gestern bist“.

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