Konzert auf dem Schützenplatz

Milow: „Endlich kann ich die neuen Songs auch live spielen“

Milow ist Singer/Songwriter aus Belgien. Foto: Rachel Schraven
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Milow ist Singer/Songwriter aus Belgien.

Belgischer Singer/Songwriter tritt am 1. September mit seiner Band auf dem Schützenplatz auf – 2022 erscheint das neue Album.

Das Gespräch führte Melissa Wienzek

Was erwartet die Remscheider bei Ihrem Auftritt am 1. September?

Milow: Ich nehme meine komplette Band mit – also fünf Musiker und ich treten auf. Wir spielen im Sommer eine ganze Serie von 45 Konzerte unplugged, so auch in Remscheid. Ich werde alte Songs und neue Songs präsentieren, zum Beispiel auch ,Whatever it takes“, den ich letztes Jahr veröffentlicht habe. Die letzten anderthalb Jahre haben wir oft Streams ohne Livepublikum gemacht. Das ist besser als nichts, aber wir bauchen das Publikum. Es ist so viel mehr inspirierend. Und was ich auch liebe: Wenn ich im September in Remscheid auftrete, ist es ein bisschen früher dunkel, dann haben wir beim Konzert eine ganz besondere Atmosphäre.

Wie haben Sie die Corona-Zeit erfahren?

Milow: Ich habe fast 70 Konzerte verloren. Ich hatte also plötzlich unerwartet viel Freizeit. Ich habe dann viel neue Musik geschrieben. Normalerweise hätte ich länger gewartet, aber der erste Lockdown hat mir viel Hoffnung gegeben, und es hat auch viel Spaß gemacht, Songs zu schreiben. Anfang April 2020 habe ich ein Livealbum veröffentlicht, eine Woche später ,Whatever it takes‘, die erste Single von meinem neuen 7. Album, das 2022 erscheint. Im November habe ich „First day of my life“ veröffentlicht, der zum Soundtrack des Films ,Lauras Stern‘ wurde. Diesen Sommer macht es Spaß, die Songs das erste Mal live zu singen.

Wie geht es nach dem Auftritt in Remscheid für Sie weiter?

Milow: Diese Woche habe ich an sechs Tagen sechs Konzerte in drei Ländern. Nach Remscheid habe ich noch 15 Konzerte bis Anfang Oktober. Ich freue mich sehr, mit den Musikern wieder auf der Bühne zu stehen, zu reisen. Remscheid kenne ich noch nicht, aber wir haben einen Teil des Videos von ,Whatever it takes‘ in Wuppertal gedreht.

Ihre Songs sind Ohrwürmer, werden von internationalen Radiosendern immer wieder gern gespielt. Was macht die Musik von Milow aus?

Milow: Das ist schwierig, selbst zu sagen. Ich versuche immer, meiner Intuition und meinem Bauchgefühl zu folgen. Ich versuche immer, ehrlich zu sein in meinen Songs und Texten. Natürlich ist auch die Melodie sehr wichtig. Ich versuche, mich selbst mit immer neuen Klängen und Klangfarben zu überraschen, die ich noch nie versucht habe. Am Anfang war Milow ja nur Gitarre und Stimme. Jetzt, Jahre später, versuche ich auch mal etwas anderes. Ich will es interessant halten, auch für meine Fans, und mich weiterentwickeln.

Schreiben Sie Ihre Songs alle selbst? Woher beziehen Sie Ihre Inspiration?

Milow: Meine Songs schreibe ich meist allein, manchmal ist auch ein Producer dabei. Inspiration kommt aus so vielen Richtungen. Ich versuche, nie eine lange Pause zu nehmen, sondern immer Songs zu schreiben. Was ich fühle, was passiert, fließt in meine Songs ein. Ich habe bewusst während Corona ein Feel-Good-Album gemacht, um den Menschen Hoffnung zu geben.

www.liebeundmusik.de

Karten

Milow tritt im Rahmen des „Liebe und Musik Open Air Festivals“ am Mittwoch, 1. September, 20 Uhr, auf dem Schützenplatz auf (Einlass: 18.30 Uhr). Supporting-Act ist Mic Donet.

Eintrittskarten gibt es ab 93,60 Euro je Zweier-Platz. Mit der RGA-Karte gibt es 10 Prozent Rabatt auf maximal zwei Tickets:

remscheid-live.de

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