Filme inspirieren ihn zu seiner Computerkunst

Remscheider Künstler ist international bekannt - Jetzt will er auch lokal präsenter werden

Künstler Xanathon hat sich international einen Namen gemacht, nun will er auch lokal bekannter werden.
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Künstler Xanathon hat sich international einen Namen gemacht, nun will er auch lokal bekannter werden.

Der Künstler Xanathon beschäftigt sich in seiner Kunst und seinem Handwerk am liebsten mit Popkultur, Fantasy und Science-Fiction.

Von Sabine Naber

Remscheid. Ein imposanter Säbelzahntiger mit eher freundlichem Gesicht, ein berittener Bote, der den USB-Stick mit der Postkutsche ins Rathaus bringt oder auch Klempner Mario, eine 3-D-Figur, die zu einer Ikone des Videospiels geworden ist, umgesetzt in eine reale Figur – der Künstler Xanathon, der auch so nur genannt werden möchte, macht beeindruckende Kunst mit grafischen Elementen.

„Ob mit dem Pinsel oder dem Computer, beides sind doch nur Werkzeuge, Mittel zum Zweck“, sagt der Remscheider Webdesigner. Sein Beruf sei eher Handwerk, seine Bilder Kunst, mit der er sich ab dem Jahre 2005 der virtuellen Welt verschrieben habe. Thematische Vorlieben sind dabei Popkultur, Fantasy und Science-Fiction sowie verwandte Gebiete.

„Als ich 12 Jahre alt war, habe ich Star Wars, den Kinofilm Krieg der Sterne gesehen. Da war es um mich geschehen“, erinnert sich Xanathon. Für seine Computerkunst arbeitet er mit vier Monitoren, setzt eine Software ein, die auch für Spezialeffekte im Film verwendet werden. Großes Interesse gebe es für seine Bilder mit Bezug zu Star Treck und Star Wars. Die seien allerdings nicht verkäuflich, könnten nur online angesehen werden.

„Ich habe die Bilder im Kopf. Und irgendwann müssen sie raus. In meinem Studio arbeite ich dann manchmal nur ein paar Tage an so einem umkomponierten Bild, mal dauert es Wochen, bis alles so ist, wie ich es haben will.“ Mit Blick auf sein Bild, das eine Cyber-Küche zeigt, in der ein Roboter Nudeln kocht, wird klar, was er meint: „Die Szenerie muss passen, die Beleuchtung exakt stimmen. Und dafür braucht man einfach länger.“

Künstler Xanathon probiert vieles aus - Dabei entstehen haufenweise Bilder

Von Filmen lässt sich Xanathon oft inspirieren, diese Ideen setzt er dann auf seine Art um. Die einzelnen Figuren könne man kaufen, die Charaktere, die daraus entstehen sollen, müsse man natürlich selber bauen. Den Tiger habe es beispielsweise als Ressource gegeben, das niedliche Gesicht und die Beleuchtung habe er gestaltet. „Ich probiere Vieles aus, komponiere haufenweise Bilder. Wenn mir dann eins davon gefällt, dann arbeite ich daran weiter“, beschreibt er sein Vorgehen. Er müsse sich immer wieder in neue Software einarbeiten. Aber das würde er auch brauchen, gerne tun.

International sei er längst bekannt, denn Science-Fiction spiele in den USA eine viel größere Rolle als in Deutschland. Dort würden auch seine T-Shirts, beispielsweise mit Säbelzahntiger vorne drauf, die er online verkauft, besonders gut ankommen. Jetzt möchte Xanathon aber auch lokal präsenter werden. „Bei der Krea-Convention habe ich mitgemacht und schon im Miro ausgestellt. Jetzt überlege ich gerade, auch bei der Nacht der Kultur mitzumachen.“

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