Neues Stück

WTT erzählt die „Weihnachtsgeschichte“ online

Auf der Startseite der WTT-Internetseite gibt es an jedem Adventssonntag einen Teil der „Weihnachtsgeschichte“ nach Dickens zu sehen. Foto: mw
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Auf der Startseite der WTT-Internetseite gibt es an jedem Adventssonntag einen Teil der „Weihnachtsgeschichte“ nach Dickens zu sehen.

Jeden Adventssonntag gibt es eine Lesung auf der Internetseite zu sehen.

Remscheid. Es schneit an Heiligabend in diesem Winter 1843 in London. In den Straßen herrscht emsiges Treiben, die Menschen suchen nach den letzten Geschenken und kaufen Lebensmittel für das Weihnachtsessen ein. Nur einer freut sich so gar nicht: der Geizhals Ebenezer Scrooge.

„Eine Weihnachtsgeschichte“ heißt das neue Stück vom Westdeutschen Tourneetheater. Da die Theater aber bis mindestens 10. Januar wegen Corona geschlossen bleiben müssen und somit auch die Vorstellungen im Teo Otto Theater ausfallen, hat das WTT umgeplant: „Eine Weihnachtsgeschichte“ kommt nun nach Hause – in die Laptops, Tablets und smarten Fernseher. Die Kulturstätte von der Bismarckstraße hat sich eine kleine Weihnachtsüberraschung ausgedacht: „Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens in einer vierteiligen Lesung erscheint jeden Adventssonntag auf der Startseite der WTT-Internetseite. Die Geschichte ist für jedes Alter geeignet. „Wir hatten ohnehin weiter geprobt und möchten nun zumindest für ein bisschen Weihnachtsstimmung sorgen“, sagt WTT-Intendantin Claudia Sowa. Also: Schnell noch Teil 1 vom ersten Advent anschauen und dann geht es morgen weiter. Wie sieht das Bühnenbild von London aus? Wer spielt den Scrooge? Und wie erzeugt das WTT bitte Schnee auf der Bühne? Das verrät das 16-minütige, kurzweilige Video. Über eine Spende für diese digitale Theatervorstellung würden sich die Schauspieler freuen.

Im neuen Jahr wird das WTT weiter digital aufrüsten. Dann soll gestreamt werden – eine Zeitenwende für das Haus. Dafür wird derzeit die Internetleitung aufgerüstet. Dank verschiedener Fördertöpfe konnte das WTT Equipment anschaffen: eine hochwertige Kamera und ein gutes Soundsystem. „Das Streaming kann eine tolle Ergänzung sein zum analogen Spielen. Es ist aber kein Ersatz für eine Liveveranstaltung“, sagt Sowa. -mw-

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