Kultur

Eine überholte Lüftungsanlage garantiert 100 Prozent frische Luft

Achim Stollberg ist froh, dass die überholte Lüftungsanlage der kleinen Halle Veranstaltungen möglich macht.
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Achim Stollberg ist froh, dass die überholte Lüftungsanlage der kleinen Halle Veranstaltungen möglich macht.

Die Kattwinkelsche Fabrik in Wermelskirchen bietet auch in Coronazeiten ein breites Kulturprogramm.

Von Sabine Naber

Wermelskirchen. Auch die Kattwinkelsche Fabrik in Wermelskirchen muss ihr Programm den Corona bedingten Rahmenbedingungen anpassen. „Es ist eine besondere Situation. Und ich befürchte, dass da noch einiges auf uns zukommen wird“, sagt der künstlerische Leiter Achim Stollberg.

Den ganzen Sommer über habe man sich hier schon mit Umbuchungen beschäftigen müssen. Nicht zuletzt, weil die Bogenbinderhalle mit ihren 480 Sitzplätzen nicht genutzt werden könne. „Wir können sie dauerhaft nicht gut genug belüften. Deshalb sind wir jetzt auf unsere kleine Halle angewiesen, in der wir normalerweise 202 Sitzplätze zur Verfügung haben. In Corona-Zeiten aber nur noch die Hälfte.“ Die dortige Lüftungsanlage ist derweil überholt worden, 100 Prozent Frischluft sind nun garantiert. Ein Mund-Nasen-Schutz ist allerdings trotzdem während der gesamten Veranstaltung Vorschrift.

Für diesen Monat stehen noch Poetry Slam, Zauberkunst und Musik auf dem Programm. Am morgigen Sonntag heißt es ab 19 Uhr „Zeilensprung“. Dem Publikum, das später entscheiden wird, wer als Sieger von der Bühne geht, wird eine bunte Mischung aus Storytelling, Comedy, Poesie, Rap und Improvisation geboten. Neben Mitstreitern aus Aachen, Bonn, Bad Berleburg und Köln wird auch Zelal Adir aus Wermelskirchen Selbstverfasstes vortragen.

Gleich zwei Veranstaltungen – die erste um 18 Uhr, die zweite um 20 Uhr – wird Marc Weide am Freitagabend mit seiner Zaubershow „Kann man davon leben“ präsentieren. Sein Ziel ist, den Spaß, den er selbst bei seinen Auftritten hat, auf sein Publikum zu übertragen. Er wird mit ausgeliehenen Eheringen arbeiten, die er miteinander verkettet, mit Gummibändern, die sich scheinbar auflösen, und mit zerrissenen Spielkarten, die plötzlich wieder intakt sind.

Am Freitag, dem 6. November, wird der Kölner Kabarettist Robert Griess mit seinem Programm „Apocalypso, Baby“ auf der Bühne stehen. Gnadenlos komisch will er die Absurditäten unserer Zeit aufzeigen.

Mitte März wollte Jürgen Becker mit seinem Programm „Die Ursache liegt in der Zukunft“ in die große Bogenbinderhalle kommen. Die ausverkaufte Veranstaltung wurde auf Mittwoch, 4. November, verschoben, muss aber abgesagt werden, weil die Bogenbinderhalle zurzeit nicht genutzt werden kann. Die Tickets werden erstattet. „Wir haben aber zu den aktuell gültigen Covid-19-Bedingungen einen neuen Termin mit Herrn Becker verabredet. Am Sonntag, 8. November, wird er um 18 und um 20 Uhr auftreten“, sagt Achim Stollberg. Tickets dafür gibt es ausschließlich im Vorverkauf.

Auch das Musikcomedy-Duo Microband, der Kabarettist Hannes Bender, der deutschsprachige Singer und Songwriter Dan O‘Clock, der Kabarettist Max Uthoff, die Beatles-Coverband Rubber-Soul, Das Marcus Schinkel Trio mit seinem Programm „Crossover Beethoven“ und der Comedian Nikita Miller werden im November in der Katt erwartet.

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