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Das bieten die Remscheider Museen dieses Jahr

Gesetzt ist im Werkzeugmuseum natürlich der Internationale Museumstag im Mai, bei dem die ganze Familie mitmachen kann.
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Gesetzt ist im Werkzeugmuseum natürlich der Internationale Museumstag im Mai, bei dem die ganze Familie mitmachen kann.
  • Melissa Wienzek
    VonMelissa Wienzek
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Neue Talkreihe, neue Fahrrad-Ausstellung, neue Exponate: Das ist in Lennep und am Hasten angesagt.

Remscheid. Mitmachen, anfassen, zuhören: Die Museen bieten dieses Jahr ein buntes Programm. Was die Besucherinnen und Besucher dort im Einzelnen zu sehen bekommen, erklären wir im Folgenden.

Das X-perimente Mobil kommt nach Lennep: Das Deutsche Röntgen-Museum bietet einen Experimentiertag im August.

Deutsches Röntgen-Museum: Wegen Bauarbeiten an Haus 3 kann das Team keine größeren Sonderausstellungen anbieten. Folgende Veranstaltungen sind jedoch geplant: 10. Februar: Anlässlich des 100. Todestages von Wilhelm Conrad Röntgen startet im Geburtshaus am Gänsemarkt die neue, vierteljährlich Gesprächsreihe „Radiologie im Dialog“. „Hierzu laden wir die Öffentlichkeit ein, mit klinisch tätigen Radiologen ins Gespräch zu kommen“, sagt Dr. Uwe Busch, Direktor des Deutschen Röntgen-Museums. Erster Gast ist Prof. Dr. Markus Katoh vom Helios Klinikum Krefeld, Präsident der Deutschen Gesellschaft für interventionelle Radiologie. Er erklärt, wie heute in der Radiologie minimalinvasive therapeutische Eingriffe vorgenommen werden können. Die Veranstaltung wird mit Publikum im Geburtshaus stattfinden, aber auch aufgezeichnet und eventuell übertragen. 27. März: Anlässlich des 178. Geburtstages von Wilhelm Conrad Röntgen gibt es öffentlichen Abendvortrag: „Hat wirklich Wilhelm Conrad Röntgen die X-Strahlen entdeckt?“ 7. April: Anlässlich des Weltgesundheitstag plant das Team eine kleine Sonderausstellung im Foyer zur Krebsprävention in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. 5. Mai: „Im Rahmen der Verleihung der Röntgenplakette der Stadt Remscheid werden wir einigen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, mit dem Preisträger in kleiner Runde im Geburtshaus Röntgens und online zu diskutieren. Hierzu wird es ein neues Format entwickelt“, sagt Busch. Am 6. Mai wird dann die Plakette in der Klosterkirche verliehen. Am 12. August heißt es dann „Das X-perimente Mobil zum Anfassen“: Experimentiertag für Familien, Kinder und Jugendliche im RöLab. Für den 8. November ist ein Hauskonzert mit dem Streichquartett der Bergischen Symphoniker im Geburtshaus geplant. Zudem kann natürlich weiterhin die reguläre Ausstellung besucht werden. Hierzu gibt es auch regelmäßig Führungen.

Deutsches Werkzeugmuseum: Nachdem die Beitel-Ausstellung beendet wurde, bahnt sich schon die nächste an: „Nahtlos Fahrradfahren! Diamant-Rahmen durch Mannesmann“ wird am 10. März eröffnet und ist dann bis 29. Oktober 2023 in Hasten zu sehen. Die Mannesmänner waren große Erfinder und in Remscheid ansässig. Sie haben beispielsweise einen Lkw, einen Kühlschrank und den Zehenschuh erfunden. Aber eine Sache sticht deutlich heraus: die Erfindung der nahtlosen Rohre im Jahre 1886. Ohne diese Rohre wäre die Industrialisierung vollkommen anders verlaufen, aber auch die Entwicklung der Fahrräder. Erst durch diese speziellen Rohre konnte der Diamant-Rahmen seinen Siegeszug antreten. Natürlich gibt es hierzu auch ein Begleitprogramm. Und: Das Deutsche Werkzeugmuseum ist am 16. März, 19 Uhr, zu Gast im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum Velbert mit einer besonderen Veranstaltung: Werkzeugmuseum-Chef Dr. Andreas Wallbrecht hält einen Vortrag zum Thema „Werkzeuge, die keiner kennt“. Dabei führt er auch Werkzeuge vor. Anmeldung: Tel. (0 20 51) 26 20 21. Kosten: 20 bis 25 Euro, je nach Nachfrage. Das neue Programm wird im Februar vorgestellt. Einige Termine sind schon gesetzt: zum Beispiel der Internationale Museumstag am 21. Mai, World of Tools am 20. September oder Aktionstag am 3. Oktober.

„Mit Fäden spielen“ von Gabi Heimann ist noch bis Februar im Tuchmuseum zu sehen, sagt Franz Werner von Wismar.

Tuchmuseum: Anfang Februar endet die aktuelle Ausstellung „Mit Fäden spielen“ von Gabi Heimann. Im Anschluss daran wird Alexia von Wismar, die Tochter des Tuchmuseums-Chefs, eine Ausstellung liefern. Details folgen. „Wir haben für die Dauerausstellung auch ein neues Exponat“, freut sich Franz Werner von Wismar. „Im Laufe des 26. Jahres des Bestehens des Tuchmuseums hat Uwe Sköries dem Museum ein Bild einer Frau, einer Weberin aus Südamerika, geschenkt.“

Schloss Burg

Wie Nadine Neuschäfer für den Schlossbauverein berichtet, wird es erneut zwei Open-Air-Konzerte auf dem Parkplatz unterhalb der Burganlage geben. Am Freitag, 9. Juni, kommt die Band Kasalla, einen Tag später Bounce. Beide Events beginnen um 19.30 Uhr. Karten gibt es bereits im Vorverkauf: Zudem setzt der Schlossbauverein auf viele Veranstaltungen mit Führungen und auf kleine Konzerte. Die Burganlage wird derzeit umgebaut. Ein ausführlicher Bericht folgt. Mehr Infos:

www.schlossburg.de

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