Begeisterte Beifallsstürme für "The Power of love"

Musical-Sängerin Nicole Berendsen und ihre Kollegen schafften es spielend, das Publikum mitzureißen.
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Musical-Sängerin Nicole Berendsen und ihre Kollegen schafften es spielend, das Publikum mitzureißen.

Remscheid. Am Schluss gab es Standing Ovations eines mit-swingenden und -klatschenden Publikums, das sich auch nach zwei Zugaben eigentlich immer noch nicht von "seinen" Sängern und Musikern verabschieden mochte. Auch in der vierten Auflage begeisterte "The Power of love" mit dem bewährten Mix aus exzellentem Jugendorchester, hervorragender Band, spritzigem Background-Chor und natürlich den vier hochkarätigen, stimm-gewaltigen Sängern, die alle eine ungeheure Performance hatten.

Zwei restlos ausverkaufteVorstellungen im Theater

Die musikalischen Fäden liefen einmal mehr bei Christoph Spengler zusammen, Kantor der Evangelischen Johannes-Kir-chengemeinde, der in monatelanger Arbeit die Songs für Band und Orchester arrangiert hatte. Seine Idee, mit der Anlehnung an die weltbekannte "Night of Proms" in der Londoner Royal Albert Hall eine für die bergische Region einzigartige Musikveranstaltung zu schaffen, findet immer mehr begeisterten Anklang: Beide Konzerte am Nachmittag und am Abend waren restlos ausverkauft.

Allen Mitwirkenden war von der ersten bis zur letzten Minute ihre Freude an der Musik anzumerken, und so schafften sie es spielend, ihre Stimmung auf das Auditorium zu übertragen, das sich aus allen Altersgruppen zusammensetzte. Neu war diesmal, dass die Sänger selbst durch die Veranstaltung führten, sich gegenseitig ansagten oder den eigenen Song in ihren persönlichen Kontext einordneten. Dabei entstand eine besondere Nähe, die die emotionale Atmosphäre durch die gefühlvollen Songs über die Liebe noch verdichtete.

Ein Hit löste den nächsten ab. Martin Berger machte mit seiner rauchigen Stimme bei "Unchain my heart" dem Original Joe Cocker ernsthafte Konkurrenz und fungierte zugleich damit als Eröffnungs-Eisbrecher. Nicole Berendsens voluminöse und facettenreiche Stimme glänzte beispielsweise in Whitney Hous-tons "I know him so well". Silvia Vicinelli, von ihren Kollegen als "bella voce" tituliert, stellte unter anderem mit "Listen" von Beyoncé ihre stimmstarke Klangfarbigkeit unter Beweis.

Und schließlich punktete David Michael Johnson mit seiner zutiefst berührenden Soul-Stimme mit "The love I found in you". Die vier formierten sich zu immer wieder neuen Duos, und zum Schluss traf sich das komplette Quartett zum - mittlerweile schon traditionellen - Abschluss-Song "Music" von John Miles.

Beinahe schon wie eine Hymne klang er auf und setzte damit einen adäquaten Schlusspunkt hinter ein außergewöhnliches Musikerlebnis.

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