"Unter dem Sand": Deutsche räumen Minen in Dänemark

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Der Kinofilm "Unter dem Sand" erzählt von deutschen Kriegsgefangenen, die an der dänischen Küste nach Tretminen suchen müssen. Foto: Koch Media

Berlin (dpa) - In der Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkriegs kommt Dänemark eine Opfer- und Heldenrolle zu: Das kleine Land wurde von der Wehrmacht besetzt. Die Dänen leisteten Widerstand und retteten fast alle jüdischen Bürger vor den Nazis.

Der dänische Regisseur Martin Zandvliet nimmt sich in seinem Film "Unter dem Sand" ein anderes, dunkles Kapitel der Geschichte vor: die Minenräumung an der dänischen Nordseeküste durch junge deutsche Kriegsgefangene.

14 Jungs sollen im Frühjahr 1945 einen Strand von Tretminen befreien, ein Himmelfahrtskommando. Die spannende deutsch-dänische Koproduktion rührt an einem Tabu. Deutsche Wehrmachtssoldaten sind die Opfer, die Dänen zeigen sich von ihrer unmenschlichen Seite.

(Unter dem Sand, Dänemark, Deutschland 2015, 101 Min., FSK o.A., von Martin Zandvliet, mit Roland Møller, Mikkel Boe Følsgaard, Louis Hofmann)

Unter dem Sand

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