Daisy, Pistol & Co.: Promis und ihre Tiere

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Modesdesigner Rudolph Mooshammer und seine Daisy.

Berlin - Daisy war von der Seite von Modeschöpfer Rudolph Mooshammer nicht wegzudenken, und was wären die Jacobs Sisters ohne ihre Pudel gewesen? Wir werfen einen Blick auf Promis und ihre Tiere.

Oft sind sie mehr als nur Haustiere: Gefährten mit Fell begleiten ihre bekannten Herrchen und Frauchen bisweilen so eng durch die Öffentlichkeit, dass sie - wie Wolfgang Joops Hündin Lottchen - selbst Promi-Status erreichen. Einige Beispiele:

DAISY und RUDOLPH MOSHAMMER: Der exzentrische Modeschöpfer war selten ohne die Yorkshire-Terrierdame zu sehen. Herausgeputzt mit Schleifchen wurde Daisy vom Herrchen zu Auftritten getragen. Die Hündin durfte 2005 sogar bei der Beerdigung des Ermordeten ausnahmsweise mit auf den Friedhof. Der Kult um Daisy endete nicht mit Moshammers Tod: 2011 wurde dessen gesprochenes Liebeslied „Mein Hund Daisy ist so crazy“ veröffentlicht.

CHOUPETTE und KARL LAGERFELD: Der Modezar bietet seinem Kätzchen ein Leben in Luxus: Es speist von silbernen Tellern und spielt mit Würfelchen aus Nerz-Fell. Karl lässt Choupette sogar in sein Bett - allerdings nur an das Fußende, wie er einschränkt. Das Tier steht selbst Pate für eine Kosmetik-Kollektion: In der Schreibweise „Shupette“ blickt das weiße Kätzchen mit blauen Augen unter anderem von Parfüm-Flakons und Creme-Döschen.

BALTHASAR und MARGRETHE VON DÄNEMARK: Die Königin und Prinz Henrik eint eine starke Zuneigung zu Dackeln. Unter ihren vielen kurzbeinigen Begleitern wurde besonders „Reichshund Balthasar“ zur Legende. Der Prinz ehrte den auf dem royalen Dackel-Friedhof im Schlosspark Fredensborg ruhenden Hund (Henrik: „Eine große Persönlichkeit“) sogar mit dem Liebesgedicht „A mon teckel“ (An meinen Dackel). Margrethe II. begründete ihre Dackel-Begeisterung prosaischer: „Sie nehmen nicht viel Platz weg, und man bekommt sozusagen einen kompletten Hund in der Größe eines halben Hundes.“

PISTOL, BOO und JOHNNY DEPP: Um den Yorkshire Terriern die Quarantäne bei der Einreise nach Australien zu ersparen, riskierte der Hollywoodstar („Fluch der Karibik“) eine hohe Geldstrafe oder sogar Gefängnis. Depp hatte im Mai die strengen Bestimmungen des Landes ignoriert und die Hunde an Bord seines Privatjets mitgenommen. Die Behörden setzten ihm ein Ultimatum: entweder Pistol und Boo werden außer Landes gebracht oder eingeschläfert. Depp zog den gemeinsamen Rückflug in die USA vor und wartet nun auf das juristische Nachspiel.

dpa

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