Kanada

Miley Cyrus kämpft für Wölfe

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Setzt sich für die Wölfe ein: Miley Cyrus.

Vacouver - US-Popstar Miley Cyrus hat in ihrem Kampf gegen den geplanten Abschuss von Wölfen in Kanada noch einmal nachgelegt:

"Als ich mich das erste Mal dagegen ausgesprochen habe, wusste ich bereits tief in meinem Herzen, dass der Abschuss falsch ist", erklärte die Sängerin, nachdem sie am Wochenende Aktivisten an der kanadischen Pazifikküste besucht hatte. "Nach diesem Besuch weiß ich, dass auch die Wissenschaft auf unserer Seite ist."

Cyrus hatte Anfang des Monats ihre Fans in den sozialen Netzwerken aufgerufen, eine Petition gegen die Wolfsjagd in der westkanadischen Provinz British Columbia zu unterzeichnen. Daraufhin forderte Provinz-Regierungschefin Christy Clark die Sängerin auf, sie solle sich heraushalten und beim "Twerk" bleiben - dem von Cyrus weltweit bekannt gemachten provokanten Tanzstil.

British Columbia will Wölfe abschießen lassen, weil diese eine ständige Gefahr für Karibu-Herden seien. Die nordamerikanischen Rentiere sind vom Aussterben bedroht, es gibt laut Behördenangaben in British Columbia nur noch 1500. Ihnen stehen etwa 8500 Wölfe gegenüber, von denen nun knapp 200 getötet werden sollen. Tierschützern zufolge sind aber nicht Wölfe das Hauptproblem für die Karibu, sondern die stetige Verkleinerung ihres Lebensraumes.

afp

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