Professioneller Blick

Meghan äußert offenbar „sanfte Bedenken“ an Prinz Harrys viel kritisierter Biografie „Spare“

Obwohl Meghan Markle sich mit keinem Wort zu Prinz Harrys Memoiren „Spare“ geäußert hat, sickerte ihre Ansicht darüber in der Presse durch. Ein Insider lässt wissen, dass sie mit den Details zurückhaltender umgegangen wäre. Ist das der Grund, warum sie null Präsenz bei der Promotion des Buches zeigte?

Montecito – Im Zuge der dramatischen Veröffentlichung von Prinz Harrys (38) Erinnerungen, an der er die Öffentlichkeit in „Spare“ teilnehmen ließ, fiel eines doch sehr auf. Obwohl Meghan Markle (41) sonst bei jeder Gelegenheit an ihrem Ehemann zu kleben scheint, war sie in der heißen Phase einfach nicht zu sehen, wie vom Erdboden verschluckt. Trotz permanenter Medienpräsenz in TV-Interviews während der Promotiontour des Herzogs von Sussex gibt es bis heute kein gemeinsames Bild mit Meghan, wenn es um „Spare“ geht. Ein Informant nennt in The Telegraph einen möglichen Grund.

Sind da leise Zweifel bei Meghan Markle an „Spare“ herauszuhören?

Laut dieser Quelle wäre die „medienerfahrene“ Meghan mit dem biografischen Werk des gebürtigen Royals „vorsichtiger“ gewesen. Der Informant spricht weiter von „sanften Bedenken“, die die Herzogin von Sussex geäußert haben könnte, ob Prinz Harrys Memoiren der „richtige Schritt“ waren. Trotzdem habe sie ihn natürlich immer voll und ganz unterstützt.

Obwohl Meghan vollkommen hinter Ehemann Prinz Harry steht, soll sie als Medienprofi nun sanfte Bedenken geäußert haben, ob „Spare“ der richtige Schritt war (Fotomontage).

Mit lautem Getöse war das übrigens sehr erfolgreich verkaufte Buch vor zwei Wochen in die Buchläden gekommen und hatte mit seinen detailreichen Anekdoten und Ansichten des Prinzen für einen riesigen Pressewirbel gesorgt. Doch neben heiteren Geschichten, die etwa von König Charles III. (74) im Kopfstand berichten, ging es auch ans Eingemachte: Prinz William habe Harry körperlich angegriffen, Stiefmutter Camilla (75) habe ihn und Meghan auf „ihrem persönlichen PR-Altar geopfert“, überhaupt hätte man ihn nie vergessen lassen, dass er nur das „Ersatzteillager“ für den Thronfolger Prinz William (40) gewesen sei. Jede Menge harter Tobak, bei dem sich die Frage stellt, ob eine Familie so viel öffentlich gewaschene Schmutzwäsche verzeihen muss.

Als Buch ist Prinz Harrys „Spare“ auf jeden Fall ein Erfolg

Harrys umstrittene Memoiren sind das am schnellsten verkaufte Sachbuch in Großbritannien seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1998.

Nach Angaben von Nielsen BookData, die Informationen über den Vertrieb und die Verkaufszahlen von Büchern sammeln und bereitstellen, verkaufte sich Harrys schlagzeilenträchtige Autobiografie Spare in der ersten Woche 467.183 Mal.

Verwendete Quelle: mirror.co.uk

Prinz Harry hat Meghan im Gegensatz zu ihr bei mehreren ihrer persönlichen Projekte unterstützt

Bald darauf wurden einige Szenerien als „Lügen“ entlarvt. Der Ghostwriter J. R. Moehringer (58) meldete sich zu Wort, relativierte die Vorwürfe als Erinnerungs-Ungenauigkeiten, die „in vielen Büchern“ vorkämen. Doch obwohl Meghan in „Spare“ die am häufigsten genannte Person ist und somit jeden Grund hätte, an der Seite von Harry mit vor die Kamera zu treten, war nicht die kleinste Haarspitze der Herzogin von Sussex zu sehen. Als Harry sich dazu entschloss, das Projekt voranzutreiben, soll sie ihm laut Mirror jedoch ihre volle Unterstützung angeboten haben.

Meghan Markle: Ihre Verwandlung vom Serien-Star zur Herzogin von Sussex

Meghan Markle 2015 und 2022 beim Dankesgottesdienst vor der St. Paul’s Cathedral in London.
Eine starke Entwicklung hat Meghan Markle an der Seite von Prinz Harry durchgemacht. Aus dem Seriensternchen wurde die Herzogin von Sussex mit einem Standing als Fashion-Vorbild. Doch auch bei ihr ging auf dem Weg einiges zuerst daneben (Fotomontage). © Dennis Van Tine/Doug Peters/Imago
Meghan (damals 25, re.) im Jahr 2006 in Gesellschaft von US-Schauspielkollegin Mandy Moore („This Is Us“, 3. von re.) beim Ausgehen in Southampton.
Meghan mit 25 Jahren (re.) in Gesellschaft von US-Schauspielkollegin Mandy Moore (damals 22 Jahre, „This Is Us“, 3. von re.) beim Ausgehen in Southampton. Die heutige Herzogin von Sussex sieht zu der Zeit noch aus wie ein Backfisch. © Rob Rich/Imago
Meghan Markle (mit 27 Jahren) besucht die „60th Annual Primetime Emmy Awards“ in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Stolz posiert sie im freizügigen „kleinen Schwarzen“.
Meghan Markle (mit 27 Jahren) besucht die „60th Annual Primetime Emmy Awards“ in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Stolz posiert sie im freizügigen „kleinen Schwarzen“. © Zuma Wire/Imago
Ab 2011 spielt Meghan sieben Jahre lang in der Erfolgsserie „Suits“ die New Yorker Anwaltsgehilfin Rachel Zane. Den toughen Business-Style hat sie danach im Schlaf drauf.
Ab 2011 spielt Meghan sieben Jahre lang in der Erfolgsserie „Suits“ die New Yorker Anwaltsgehilfin Rachel Zane. Den toughen Business-Style hat sie danach im Schlaf drauf.  © USA Network/Imago
Doch Meghan ist wandelbar. Das Bild zeigt sie ebenfalls 2010. Seit sie als Jungschauspielerin ihr Fernsehdebüt in einer Episode der Seifenoper „General Hospital“ gegeben hat, sind schon acht Jahre vergangen.
Doch Meghan ist wandelbar. Das Bild zeigt sie ebenfalls 2010. Seit sie als Jungschauspielerin ihr Fernsehdebüt in einer Episode der Seifenoper „General Hospital“ gegeben hat, sind schon acht Jahre vergangen. Doch Meghan sieht in Jeans, Pulli und Teenager-Pose mühelos so aus, als wäre sie eben dem Mickey Mouse Club entsprungen.  © Liane Hentscher/Imago
Meghan Markle bei der Verleihung der 12 CFDA Vogue Fashion Fund Awards in den Spring Studios New Y
Bei der Verleihung der Vogue Fashion Fund Awards in den Spring Studios in New York gibt Meghan 2015 mit inzwischen 34 Jahren mit ihrem offenherzigen Ausschnitt im silbernen Glitzeroutfit und kohlschwarz umrandeten Augen den Vamp.  © Dennis Van Tine/Imago
Meghan Markle bei den „Women In Television Celebration presented by Hearts on Fire Diamonds and Olay“ im Sunset Tower Hotel in Los Angeles
Auch ein Jahr später sieht Meghan Markle im Januar mit tiefrot geschminkten Lippen aus wie in den Farbtopf gefallen. Dass sie im Herbst ihren Traumprinzen kennenlernt und später Herzogin wird, kann sie sich bei den „Women In Television Celebration presented by Hearts on Fire Diamonds and Olay“ im Sunset Tower Hotel in Los Angeles sicher selbst noch nicht vorstellen.  © Admedia/Imago
Meghan Markle und Prinz Harry zeigen sich gemeinsam bei den Invictus Games im September in Toronto.
Doch es passiert: Meghan Markle und Prinz Harry (damals 32 Jahre) zeigen sich gemeinsam bei den Invictus Games im September in Toronto. Beim Wheelchair Tennis am Nathan Phillips Square plaudern die beiden äußerst angeregt und finden sich offenkundig auch in legeren Jeans und Hemd sehr anziehend.  © Rick Madonik/Imago
Prinz Harry und Meghan Markle sind auf Royal Tour durch Australien an Tag sieben.
Ein halbes Jahr später touren der Prinz und die Schauspielerin durch Australien. Meghan verzichtet auf viel Make-up, sieht aber neben Prinz Harry im Spaghettikleid mit freier Sicht aufs Bein, Wuscheldutt und XL-Sonnenbrille mehr aus, als wäre sie eine zufällig ins Bild gelaufene Touristin. © Doug Peters/Imago
Prinz Harry und Meghan Markle verkünden im Garten des Kensington Palastes ihre Verlobung.
Bei der Bekanntgabe der Verlobung am 27. November 2017 sieht Meghan superstylisch aus. Der weiße, taillierte Mantel mit Gürtel aus dem kanadischen Modehaus „Line The Label“ wurde binnen Stunden zum Klick-Hit, obwohl der Fokus sicher auf ihrem Diamant-Verlobungsring lag, der auch Schmucksteine von Harrys Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997) enthält. © i-Images / Pool
Prinz Harry nimmt Meghan nach ihrer Verlobung mit nach Wales.
Prinz Harry nimmt Meghan mit nach Wales. Erste Kritik wird am Style der künftigen Herzogin laut. Ob sie sich keinen anständigen Dutt machen könne, warum ihr ständig Haarsträhnen ins Gesicht hängen würden? Und warum sie andauernd die Kamera mit ihrem Blick suche, sind die Punkte, die die Briten offenbar fragwürdig an Harrys Verlobter finden.  © Anwar Hussein/Imago
Prinz Harry und Meghan Markle auf dem Weg zu den Endeavour Fund Awards in der Goldsmith Hall in London.
Auch bei Events, zu denen Prinz Harry seine Angebetete mitnimmt, sieht Meghan gelegentlich mehr aus wie seine Anwältin, nicht wie seine Verlobte. Hier sind die beiden auf dem Weg zu den Endeavour Fund Awards in der Goldsmith Hall in London.  © Pete Maclaine/Imago
Prinz Harry und Meghan Markle besuchen Social Bite in Edinburgh, Schottland.
Der „Mädchen von nebenan“-Style lässt sich offenbar nicht so schnell ablegen. In Edinburgh in Schottland besuchen Harry und Meghan eine Obdachlosen-Hilfsorganisation. Meghan winkt schüchtern in die Menge und sieht aus, als würde sie sich gerne hinter ihren Haaren verstecken. Vom Auftritt einer gestandenen Herzogin ist sie meilenweit entfernt.  © Trevor Adams/Imago
Zu Prinz Harrys Welt gehört auch die gesamte royal Family, die hier beim Commonwealth Service in der Westminster Abbey zusammenkommt.
Zu Prinz Harrys Welt gehört auch die ehrenwerte royale Family, wie sie im Rahmen des Commonwealth Service in der Westminster Abbey zusammenkommt. Meghan wirkt selbst im Kostüm verschüchtert und sieht sogar fast verkleidet aus. Kate und William haben ein viel raumgreifenderes Auftreten.  © Starface/Imago
Beim Dawn Service in London zum Anzac Day im April 2018 sieht Meghan perfekt aus.
Beim Dawn Service in London zum Anzac Day, dem Gedenktag Australiens, Neuseelands und Tongas, schaut Meghan im April 2018 schon etwas resigniert aus. Ihr Look dagegen ist perfekt. Auch wenn es kein Tag zum Lachen ist, das Verhalten ist angemessen, der Style tadellos.  © i-Images/Imago
Meghan und Harry sind am 19. Mai 2018 in Windsor ein strahlendes Hochzeitspaar
Jeder Kummer ist vergessen: Meghan und Harry sind am 19. Mai 2018 in Windsor ein strahlendes Hochzeitspaar. In zahllosen Vergleichen des Hochzeitskleides mit ihrer nunmehr Schwägerin Kate Middleton wird Meghans Styling immer als zwar weniger klassisch, dafür als moderner und origineller beschrieben.  © i Images/Imago
Mit Stars wie Venus Williams und Vogue-Ikone Anna Wintour sitzt Meghan Markle in der Loge beim Tennisturnier in New York
Ein Jahr später im September 2019 hat Meghan schon ein ganz anderes Standing. Sohn Archie ist auf der Welt, mit Stars wie Venus Williams (damals 39 Jahre) und Vogue-Ikone Anna Wintour (damals 68) sitzt sie nun in der gleichen Loge. Beim Tennisturnier in New York macht die gebürtige Amerikanerin eine gute Figur.  © John Palmer/Imago
Prinz Harry und Meghan Markle besuchen die Endeavour Fund Awards im Mansion House in London.
Jetzt passt alles zum gesellschaftlichen Ansehen: Der Style, die Haare, die Haltung, die Laune – Wieder besucht das Herzogspaar die Endeavour Fund Awards diesmal im Mansion House. Meghan scheint sich und ihren eigenen Stil zunehmend zu finden. Doch hinter den Kulissen brodelte es. Etwa ein Jahr nach dieser Aufnahme wurden die beiden am 1. April endgültig zu Privatpersonen.  © Doug Peters/Imago
Prinz Harry und Meghan Markle im Jahr 2022: Die Herzogin glänzt von Kopf bis Fuß in Weiß gekleidet am Rande der Invictus Games in Den Haag.
Prinz Harry und Meghan Markle im Jahr 2022: Die Herzogin glänzt von Kopf bis Fuß in Weiß gekleidet. Ihr Style wird vielfach kopiert, ihre Haare sind längst zu ihrem Markenzeichen geworden.  © Sem van der Wal/Imago
Meghan Markle steht nach dem Dankgottesdienst zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth vor der St. Paul’s Cathedral.
Zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. nahmen Prinz Harry und seine Frau Meghan am Dankgottesdienst mit der Royal Family teil. Neben Zara Tindall (41) und Harrys weitläufiger Verwandtschaft lieferte die Herzogin nun einen makellosen Auftritt ab. Das Verhältnis ist zwar noch angespannt, aber zumindest mit dem Classy Chic hat Meghan längst kein Problem mehr. Aus der ehemaligen Seriendarstellerin ist nun endgültig die Herzogin von Sussex geworden.  © Doug Peters/Imago

Nur leeres Gerede? Dem Insider stellt sich die Lage wie folgt dar: „Ist das die Art und Weise, wie sie [Meghan] die Dinge angegangen wäre? Möglicherweise nicht. Aber sie wird immer hinter ihm stehen und hätte sich nie in die Förderung eines so persönlichen Projekts eingemischt“. Es sei um Harrys Leben, seine Reise und seine eigene Perspektive gegangen, heißt es weiter. Die Quelle nennt auch die Begründung, die der zweifache Vater offensichtlich anerkannt hat: „Meghan wäre beschuldigt worden, sich ins Rampenlicht zu drängen, wenn sie sich beteiligt hätte“. Ziemlich lahme Ausrede könnte man meinen. Verwendete Quellen: thetelegraph.co.uk, mirror.co.uk

Rubriklistenbild: © Christopher Neundorf/Imago & Cover-Images/Imago

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