Feier im Stillen

Literaturnobelpreis-Trägerin Kang: Habe Vater Festbankett ausgeredet

Die südkoreanische Schriftstellerin Han Kang posiert für die Medien während einer Pressekonferenz. Kang sagte, sie habe ihrem Vater nach der Auszeichnung ausreden müssen, ein Festbankett für sie zu veranstalten.

Seoul/Stockholm. Die Literaturnobelpreis-Trägerin Han Kang hat nach eigenen Angaben ihrem Vater ein Festbankett ausgeredet, das dieser in seinem Dorf aus Anlass der Auszeichnung geben wollte.

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Sie feiere zwar gern, aber lieber im Stillen, sagte sie dem schwedischen Sender SVT. Sie berichtete von einem Abendessen mit ihrem Sohn und Kamillentee. „Ich habe meinem Vater gesagt: Bitte mache keine große Feier.“ Es gebe so viele Probleme auf der Welt. Zur Preisverleihung in Stockholm wolle sie aber kommen, sagte die 53-Jährige.

Han Kang ist die erste Südkoreanerin, die den Literaturnobelpreis erhält. Sie wurde damit für ihre „intensive poetische Prosa, die sich historischen Traumata stellt und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens offenlegt“ geehrt, wie die Schwedische Akademie in Stockholm mitteilte.

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RND/dpa

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