Nach Meerkat-Diskussion

Twitter bringt eigene Stream-App heraus

San Francisco - Apps, mit denen man Live-Video von seinem Smartphone senden hat, sind gerade in Mode. Nun ist auch Twitter mit seiner dazugekauften App Periscope auf dem Markt.

Twitter hat knapp zwei Wochen nach der Kontroverse um die Live-Streaming-App Meerkat seine eigene Anwendung Periscope herausgebracht. Sie ist seit Donnerstag zunächst für Apples iPhone verfügbar. Der Kurznachrichtendienst hatte für Periscope im Januar laut Medienberichten rund 100 Millionen Dollar bezahlt.

Mit den Apps kann ein Nutzer mit wenigen Klicks Live-Video von seinem Smartphone übertragen. Zuschauer können Kommentare eintippen und auch beliebig oft zeigen, dass ihnen ein Video gefällt. Im Gegensatz zu Meerkat kann man die Videos bei Periscope nach der Live-Übertragung noch für einen Tag verfügbar machen.

Meerkat setzt ebenfalls auf der Twitter-Plattform auf. Die App kopierte ursprünglich Informationen darüber, wer wem bei Twitter folgt, der Kurznachrichtendienst kappte vor knapp zwei Wochen jedoch den Zugang zu diesen Daten. Meerkat hat inzwischen nach eigenen Angaben rund 200 000 Nutzer und holte sich jüngst eine Finanzspritze von zwölf Millionen Dollar bei Investoren.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

Taucherin: Buckelwal rettete mich vor Tigerhai
Taucherin: Buckelwal rettete mich vor Tigerhai
Lässt Muskelschwäche Senioren wacklig werden?
Lässt Muskelschwäche Senioren wacklig werden?
Änderungen bei Facebook: Diese Inhalte werden künftig zurückgestuft
Änderungen bei Facebook: Diese Inhalte werden künftig zurückgestuft
Sie können die Drosselung der iPhone-Leistung bald abschalten - Apple rät aber ab
Sie können die Drosselung der iPhone-Leistung bald abschalten - Apple rät aber ab
Facebook lässt Nutzer über Qualität von Medien entscheiden
Facebook lässt Nutzer über Qualität von Medien entscheiden