Himmelsbeobachtung

Sternenhimmel im Dezember: Planeten, Sternbilder und Sternschnuppen sind zu sehen

Die Plejaden (M45, „Sieben Schwestern“) sind ein offener Sternhaufen und waren bereits lange vor der Erfindung des Fernglases als Sternengruppe bekannt. Der Sternhaufen besteht aus mindestens 400 Sternen und ist mehr als 400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Trotzdem ist er mit bloßem Auge im Sternbild Stier zu erkennen.
1 von 11
Die Plejaden (M45, „Sieben Schwestern“) sind ein offener Sternhaufen und waren bereits lange vor der Erfindung des Fernglases als Sternengruppe bekannt. Der Sternhaufen besteht aus mindestens 400 Sternen und ist mehr als 400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Trotzdem ist er mit bloßem Auge im Sternbild Stier zu erkennen.
Der offene Sternhaufen Hyaden („Regengestirn) im Sternbild Stier befindet sich neben dem hellen Stern Aldebaran (im Bild erscheint er gelb) im Sternbild Stier. Die Hyaden bestehen aus etwa 350 Sternen, die etwa 150 Lichtjahre von der Erde entfernt liegen.
2 von 11
Der offene Sternhaufen Hyaden („Regengestirn) im Sternbild Stier befindet sich neben dem hellen Stern Aldebaran (im Bild erscheint er gelb) im Sternbild Stier. Die Hyaden bestehen aus etwa 350 Sternen, die etwa 150 Lichtjahre von der Erde entfernt liegen.
Der Orionnebel (M42) ist Teil des „Schwertes des Orion“ und ohne Hilfsmittel nur als unscharfes Fleckchen erkennbar. Bereits mit einem kleinen Fernglas kann man aber erste Details des Emissionsnebels wahrnehmen.
3 von 11
Der Orionnebel (M42) ist Teil des „Schwertes des Orion“ und ohne Hilfsmittel nur als unscharfes Fleckchen erkennbar. Bereits mit einem kleinen Fernglas kann man aber erste Details des Emissionsnebels wahrnehmen.
Das Sternbild Orion ist eins der auffälligsten Wintersternbilder. In ihm befindet sich der Orionnebel (M42) als Teil des „Schwertes“. In dieser Aufnahme ist auch der bekannte Stern Beteigeuze gut zu sehen: Es ist der linke Schulterstern, der rötlich leuchtet.
4 von 11
Das Sternbild Orion ist eins der auffälligsten Wintersternbilder. In ihm befindet sich der Orionnebel (M42) als Teil des „Schwertes“. In dieser Aufnahme ist auch der bekannte Stern Beteigeuze gut zu sehen: Es ist der linke Schulterstern, der rötlich leuchtet.
Im Wintersternbild Stier (Taurus) – kenntlich gemacht durch die nachträglich eingezeichneten Linien – befinden sich die offenen Sternhaufen Plejaden (M45, „Sieben Schwestern“) und Hyaden („Regengestirn“).
5 von 11
Im Wintersternbild Stier (Taurus) befinden sich die offenen Sternhaufen Plejaden (M45, „Sieben Schwestern“) und Hyaden („Regengestirn“).
Zu den prägenden Himmelsfiguren am Winterhimmel gehört das Sternbild Zwillinge mit den markanten Hauptsternen Kastor und Pollux, benannt nach zwei Figuren der griechischen Mythologie. Wer genau hinschaut, und sich die hier nachträglich eingezeichneten Linien anschaut, kann im Sternbild zwei Figuren erkennen, die sich an den Händen halten. Kastor und Pollux sind die „Köpfe“ der beiden Figuren.
6 von 11
Zu den prägenden Himmelsfiguren am Winterhimmel gehört das Sternbild Zwillinge mit den markanten Hauptsternen Kastor und Pollux, benannt nach zwei Figuren der griechischen Mythologie. Wer genau hinschaut, kann im Sternbild zwei Figuren erkennen, die sich an den Händen halten. Kastor und Pollux sind die „Köpfe“ der beiden Figuren.
Ebenfalls auffällig ist der „Hundsstern“ Sirius, ein Doppelsternsystem im Sternbild Großer Hund. Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel und einer der auffälligsten: Er leuchtet in einem grellen bläulich-weißen Licht und neigt zu farbenfrohem Flackern. In diesem Bild ist er der helle Stern links unten.
7 von 11
Ebenfalls auffällig ist der „Hundsstern“ Sirius, ein Doppelsternsystem im Sternbild Großer Hund. Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel und einer der auffälligsten: Er leuchtet in einem grellen bläulich-weißen Licht und neigt zu farbenfrohem Flackern. In diesem Bild ist er der helle Stern links unten.
Die Planeten Jupiter (links) und Saturn (rechts) sind im Dezember 2022 bereits am frühen Abend zu sehen.
8 von 11
Die Planeten Jupiter (links) und Saturn (rechts) sind im Dezember 2022 bereits am frühen Abend zu sehen.
Am 8. Dezember 2022 steht der Vollmond am Himmel – der am frühen Morgen für etwa eine Stunde den Planeten Mars verdecken wird.
9 von 11
Am 8. Dezember 2022 steht der Vollmond am Himmel – der am frühen Morgen für etwa eine Stunde den Planeten Mars verdecken wird.

Die Nächte im Dezember sind lang und dunkel – und am Sternenhimmel gibt es einiges zu sehen. Ein Überblick über Sternbilder, Planeten und Himmelsereignisse.

Rubriklistenbild: © imago/Shotshop

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare