Hochansteckende Vogelgrippe bei Legehennen in Niedersachsen

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Ähnlich wie im vergangenen Jahr im Landkreis Cloppenburg, hat der Landkreis Emsland einen Beobachtungsradius rund um den betroffenen Betrieb errichtet. So soll die Verbreitung der Vogelgrippe verhindert werden. Foto: Ingo Wagner/Archiv

Hannover/Meppen (dpa) - Nach dem Ausbruch einer hochansteckenden Form der Vogelgrippe haben die Behörden im Emsland einen Betrieb mit 10 000 Legehennen gesperrt. Die Tiere seien bereits getötet worden, teilte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium in Hannover mit.

Dem Betrieb selber war bei Eigenkontrollen der Verdacht auf die Vogelgrippe gekommen, der sich nach Untersuchungen durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bestätigte. Dem Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems zufolge handelt es sich um den Viren-Subtyp H7N7.

Um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern, errichtete der Landkreis Emsland einen Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern und einen Beobachtungsradius von zehn Kilometern um den Betrieb. In diese Gebiete darf Geflügel nicht herein- oder herausgebracht werden. Geflügelbestände in einem Umkreis von einem Kilometer sind ebenfalls getötet worden.

Das Ministerium rät, engen Kontakt zu infizierten Tieren zu meiden. Menschen könnten sich bei erkrankten und toten Vögel sowie bei Vogelprodukten und - ausscheidungen anstecken.

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