Forschungs-Zeppelin kreist über der Ostsee

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Mit einem Zeppelin starten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums vom Flupplatz Peenemünde in Mecklenburg-Vorpommern. Das 75 Meter lange Luftschiff ist mit hochauflösenden Spezialkameras ausgestattet. Foto: Jens Büttner

Peenemünde (dpa) - Küstenforscher haben über der Ostsee mit einer außergewöhnlichen Expedition zur Erforschung von Meereswirbeln begonnen. Mit einem Zeppelin spüren Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht seit Sonntag Verwirbelungen in der Ostsee auf, um sie zu vermessen.

Das 75 Meter lange Luftschiff ist mit hochauflösenden Spezialkameras ausgestattet, mit denen kleinste Temperaturunterschiede von 0,03 Grad und Farbunterschiede im Wasser registriert werden können. Zudem kommen drei Forschungsschiffe zum Einsatz.

Die Forscher sammeln Daten darüber, welchen Einfluss diese instabilen kleinen Meereswirbel auf die Ozeanzirkulation und die Nahrungskette in den Ozeanen haben, wie der Leiter des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum, Burkard Baschek, erläuterte.

Expedition

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