Audi setzt auf neue Strategie

Audi mit Statement zur Pleite-Äußerung und den Folgen für das Unternehmen

Audi Stammsitz in Ingolstadt
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Das sagt Audi zu den Pleite-Äußerungen von Vorstandsmitglied Hildegard Wortmann – die Autoindustrie in der Krise.

Die Energiekrise wird für Automobilhersteller immer weiter zum größeren Problem. Audi-Vorstandsmitglied Hildegard Wortmann gibt düstere Prognose ab. Jetzt erklärt das Unternehmen die Aussagen und die Folgen.

Die Energiekrise macht sich bei den Automobilherstellern immer stärker bemerkbar. Vor wenigen Wochen hat sich Audi-Vorstandsmitglied Hildegard Wortmann zu einem möglichen Aus für Audi geäußert und damit für Aufsehen gesorgt, echo24.de hat beim Unternehmen nachgefragt, wie Audi zu diesen Pleite-Aussagen steht und wie man darauf reagiert hat.

Passend zu der eher düsteren Prognose von Wortmann gab es zuletzt weniger positive Meldung: Audi hat einen wichtigen Zulieferer verloren. Und auch bei der Umsatz-Prognose musste den die Autobauer aus Ingolstadt nachbessern. Die Verluste sind höher als erwartet ausgefallen im Jahr 2022. Doch wie geht man nun um, mit der deutlichen Aussage von Hildegard Wortmann?

Audi erklärt die Pleite-Äußerungen von Vorstandsmitglied Hildegard Wortmann

Gegenüber echo24.de erklärt Audi, dass „die angesprochene Aussage bereits drei Jahre zurückliegt“. In der Tat hatte Wortmann ihre Prognose erstmals bei einer Veranstaltung mit Audi-Händlern im Jahr 2020 getätigt. Im Podcast „Chefgespräch“ der Wirtschafts Woche bekräftigt sie ihre Annahme aber erneut.

Unternehmen:Audi
Hauptsitz:Ingolstadt
Gründung:16. Juli 1909, Zwickau
Dachorganisation:\tVolkswagen AG

Sie erklärte, dass man durchaus erste Wolken aufziehen sehe, was die Absatzentwicklung angeht. Audi müsse sich schnell ändern, sonst, so Wortman, „sind wir einfach weg vom Fenster“. Audi selbst erklärt dazu: „Hildegard Wortmann, Vertriebs- und Marketing-Vorständin der AUDI AG, hatte auf einer internationalen, internen Handelsveranstaltung vor Audi Partnern gesagt, dass der Konzern eine 50-prozentige Chance habe, dass es ihn in zehn Jahren noch geben wird.“ Das Unternehmen habe die sehr deutliche Aussage zudem als Aufbruch-Ansage verstanden, an den richtigen Schrauben zu drehen.

Audi setzt auf seine neue Strategie für die Zukunft

Audi schreibt in der Mitteilung an unsere Redaktion dazu: „Sie (Hildegard Wortmann) betonte dabei, dass man gemeinsam alles vorantreiben müsse, um auf der richtigen Seite der 50 Prozent zu stehen. Ihre Intention mit diesem rhetorischen Stilmittel war es, für die fundamentale Transformation der Branche zu sensibilisieren und an den Veränderungswillen der Audi Partner zu appellieren“.

Audi-Vorstandsmitglied Hildegard Wortmann hat mit ihrer klaren Aussage über die Zukunft des Unternehmens für Aufsehen gesorgt.

Die Digitalisierung und die Elektrifizierung sind demnach die zentralen Herausforderungen, „dazu kommen neue Wettbewerber, neue Technologien und sich ändernde Werte. Eine starke Marke muss sich in diesem Umfeld immer wieder neu behaupten“. Bei Audi sieht man sich dafür gut aufgestellt. Man habe mit der geschärften Markenstrategie, dem Leitspruch „Future is an Attitude“, „die Vier Ringe bereits seit 2020 global neu ausgerichtet und in dieser neuen Welt erfolgreich positioniert“.

Trotz Lieferproblemen sieht sich Audi gut aufgestellt für den Wandel der Automobilbranche

Unpassend kommen da für die „fundamentale Transformation der Branche“ Meldungen daher, dass Audi mit massiven Lieferproblemen zu kämpfen hat bei seinem neuesten Mittelklasse-Stromer dem Audi Q6 e-tron. Für Auto-Experten nicht nur „blamabel, sondern auch ein wirtschaftliches Desaster, weil sich auch Nachfolgeprojekte verschieben“. In eine neue Richtung geht es bei Audi zudem auch mit der Optik. Das markante Logo hat sich verändert. Die bekannten vier Ringe sind Geschichte. Das neue Design soll „purer, reduzierter und konsequenter“ sein, wie echo24.de bereits berichtet hat.

Laut Designer André Georgi steht das neue Logo für das „neue Audi“: „Der puristische Ansatz entspricht eher unserer Philosophie. Was schnell ersichtlich wird: Starke Marken überzeugen vor allem durch ihre Produktsubstanz und dezent eingesetzten Kennzeichnungselemente. Und wie Audi schreibt, hat der Konzern aus Sicht von Hildegard Wortmann alles, „um die gewünschte Transformation „auch weiter erfolgreich zu gestalten. Mit der Strategie „Vorsprung 2030“ habe Audi die richtigen Weichen gestellt und den Weg in eine nachhaltige und digitale Zukunft klar definiert“.

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