Motorrad-Kunststück

Stunt für TV-Doku bringt Biker ins Gefängnis 

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Motorrad-Kunststück fürs Fernsehen bringt Fahrer ins Gefängnis (Symbolfoto).

In einer TV-Reportage hat ein Motorradfahrer einen Verkehrssünder gespielt. Nun wurde der Franzose für seine Darstellung zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt.

Ein Motorrad-Kunststück für eine Fernsehreportage hat einen Fahrer in Frankreich hinter Gitter gebracht. Weil er das Leben anderer gefährdet habe, sei der Mann zu drei Monaten Haft, 2000 Euro Geldstrafe und sechs Monaten Führerscheinentzug verurteilt worden, erklärte das Gericht von Évry südlich von Paris am Dienstag.

In der Reportage über Verkehrssünder war Fabrice Monrose zu sehen, wie er bei hoher Geschwindigkeit nur auf dem Hinterrad seines Motorrads über die Autobahn raste. Der Geschwindigkeitsmesser zeigte dabei zeitweise bis zu 285 Stundenkilometer - in einem Bereich, in dem Tempo 70 galt.

Zu sehen war in der Reportage für den Sender TMC zudem, wie Monrose und befreundete Motorradfahrer zwischen Autos Zickzack fahren oder diese mit waghalsigen Manövern zur Vollbremsung zwingen. Zwar war die Stimme des Fahrers in der Sendung verfremdet und sein Gesicht gepixelt worden, Polizisten erkannten ihn aber dennoch und nahmen ihn wenige Tage nach der Ausstrahlung fest.

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AFP

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