Vergleichsportale sollen Provisionen offenlegen

+
Viele Verbraucher suchen im Netz nach dem günstigsten Preis. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Berlin (dpa) - Vergleichsportale im Internet sollen künftig offenlegen, mit welchen Suchkriterien sie arbeiten und wie viel sie von Produktanbietern kassieren. Dieser Vorschlag aus Hessen habe gute Chancen, auf der nächsten Sitzung der Verbraucherschutzminister der Länder umgesetzt zu werden, schreibt der "Spiegel".

Die Minister treffen sich in der kommenden Woche. Die hessische Initiative sehe vor, den Betreibern der Portale zunächst ein Jahr Zeit zu geben, freiwillig für mehr Transparenz und höhere Qualitätsstandards zu sorgen. Anschließend sollten sie notfalls per Gesetz dazu gezwungen werden.

Weil viele Portale sich über Werbung und Vermittlungsprovisionen finanzierten, werde möglicherweise nicht immer das aus Sicht der Verbraucher beste Angebot an erster Stelle gezeigt, argumentieren Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und die Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne).

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Studie: Deutsche werden 2017 über mehr Geld verfügen
Studie: Deutsche werden 2017 über mehr Geld verfügen
„Amazon Go“: Erster Lebensmittel-Shop ohne Kassen
„Amazon Go“: Erster Lebensmittel-Shop ohne Kassen
Auch McDonald's will Essen nach Hause liefern lassen
Auch McDonald's will Essen nach Hause liefern lassen
Nach 38 Jahren: Air Berlin fliegt nicht mehr nach Mallorca
Nach 38 Jahren: Air Berlin fliegt nicht mehr nach Mallorca
Millionenstrafe gegen BMW verhängt
Millionenstrafe gegen BMW verhängt