Gut für Autofahrer

Ölpreise sacken nach gescheiterten Verhandlungen ab

Doha/New York/London - Das mit Spannung erwartete Treffen der wichtigsten Ölförder-Länder am Wochenende in Katar blieb ohne Ergebnis. Für Autofahrer sind das allerdings gute Nachrichten.

Die Ölpreise sind am Montag nach den gescheiterten Gesprächen über Produktionskürzungen deutlich gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete im frühen Handel 41,22 Dollar und damit 1,88 Dollar oder 4,36 Prozent weniger als am Freitag. In den ersten Handelsminuten war der Brent-Preis allerdings noch um knapp sieben Prozent gesunken.

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel am Montagmorgen um 1,89 Dollar oder 4,68 Prozent auf 38,47 Dollar - auch hier konnte sich der Preis etwas von den noch deutlicheren Verlusten zum Handelsstart absetzen.

Die wichtigsten Öl-Förderländer konnten sich am Wochenende bei einem mit Spannung erwarteten Treffen in Katar nicht auf eine Deckelung der Produktion einigen. Damit sollte eigentlich dem Verfall des Ölpreises entgegenwirkt werden. Offenbar ist jetzt ein neues Treffen im Juni geplant. 

Für die Verbraucher sind dies gute Nachrichten: Sie können sich über günstige Preise für Benzin und Heizöl freuen.

dpa/kg

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