Modekonzern Esprit rutscht in die roten Zahlen

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Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Markt für Esprit. Hier gingen die Erlöse um 21 Prozent zurück. Foto: Andreas Gebert

Ratingen/Hongkong (dpa) - Probleme in China und das ungewöhnlich warme Wetter hierzulande haben dem Modekonzern Esprit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 schwer zu schaffen gemacht.

Die Umsätze knickten in dem Ende Juni abgelaufenen Jahr um fast ein Fünftel auf 19,4 Milliarden Hongkong-Dollar (2,24 Mrd Euro) ein, wie das Unternehmen mit Firmensitz in Ratingen und Börsennotierung in Hongkong am Mittwoch mitteilte.

Abschreibungen, Rückstellungen und Kosten für die Schließung unrentabler Läden führten unter dem Strich zu einem Verlust von 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar (427 Mio Euro). Im Vorjahr hatte Esprit noch einen kleinen Gewinn von 210 Millionen Hongkong-Dollar ausgewiesen.

Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Markt für Esprit. Hier gingen die Erlöse um 21 Prozent zurück. Die gesamte Modebranche steht derzeit unter Druck. Am Vortag hatte die Modekette Tom Tailor mit Verweis auf volle Lager und hohe Rabatte ihre Gewinnprognose kassiert. Auch Gerry Weber meldete zuletzt schwache Zahlen.

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