News-Ticker zum Ausstand der Flugbegleiter

Lufthansa-Streik: Flugbegleiter drohen wieder

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Am Freitag ist der letzte Streiktag der Lufthansa - vorerst.

Frankfurt am Main - Dieser Freitag ist der vorerst letzte Streiktag der Lufthansa-Flugbegleiter. Die Gewerkschaft Ufo droht aber mit weiteren Arbeitsniederlegungen. Lesen Sie den News-Ticker.

+++ AKTUALISIEREN +++

  • Es ist der größte Streik in der Geschichte der Lufthansa.
  • In dem Tarifkonflikt geht es unter anderem um mehr Lohn und um die umstrittene Alters- und Übergangsversorgung der Flugbegleiter. 
  • Zum Abschluss ihres Rekordstreiks haben die Flugbegleiter der Lufthansa mit neuen Arbeitsniederlegungen gedroht.

+++ Der Vorstand müsse ein deutliches Zeichen für eine neue Führungskultur setzen, verlangte der Chef der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, am Freitag bei der Kundgebung zum Streikabschluss vor der Frankfurter Konzernzentrale.„Wenn sich nichts ändert, sind jederzeit Streiks wieder möglich“, sagte er unter dem Jubel der Menge.

+++ Am letzten Streiktag der Flugbegleiter bei der Lufthansa fallen noch einmal besonders viele Flüge aus. Das Unternehmen hat für den Freitag (13. November) die Rekordzahl von 941 Verbindungen gestrichen. Davon sind laut Lufthansa-Angaben noch einmal mehr als 110.000 Passagiere betroffen, so dass die Gesamtzahl der geschädigten Fluggäste auf 550.000 stieg. Die Gewerkschaft Ufo will ihren Ende vergangener Woche begonnenen Streik planmäßig in der Nacht von Freitag auf Samstag beenden.

+++ Die Länge des Streiks ist nicht der einzige Rekord, der bei Lufthansa dieser Tage aufgestellt wird. Noch nie hat die Lufthansa so viele Passagiere enttäuschen müssen und auch der finanzielle Schaden soll sich auf eine Rekordsumme von rund 150 Millionen belaufen. Gewerkschaftschef der Ufo, Nicoley Baublies veröffentlicht seine bittere Streikbilanz für Lufthansa.

Lufthansa-Chef buchte wegen des Streiks Flug bei Air Berlin 

+++ Airberlin hat am Mittwochabend einen seltenen Gast an Bord begrüßt:Lufthansa-Chef Carsten Spohr nahm für einen Flug von Berlin nach München die Konkurrenz, wie ein Lufthansa-Sprecher am Donnerstag in Frankfurt am Main sagte. Grund sei der Streik der Flugbegleitergewerkschaft UFO gewesen. Spohr habe es sich aber nicht nehmen lassen, die Piloten der Airberlin-Maschine persönlich zu begrüßen. Das mache er auf jedem Flug.

+++ Wichtige Tipps für Fluggäste, die unter dem Streik der Flugbeleiter bei der Lufthansa zu leiden haben.  Was gilt es zu beachten, welche Rechte habe ich als Betroffener?

Streik bei der Lufthansa: 107.000 Passagiere am Donnerstag betroffen

+++ Das schreibt die Lufthansa auf ihrer Homepage:

Wir bedauern, dass wir auch für den 12.11.2015 einen Sonderflugplan veröffentlichen müssen. Von insgesamt 3.000 geplanten Verbindungen der Lufthansa Group werden 933 Flüge annulliert. Von den Flugstreichungen sind rund 107.000 Gäste betroffen. Das Unternehmen setzt alles daran, die Auswirkungen des Streiks für ihre Fluggäste so gering wie möglich zu halten und so früh wie möglich ihre Passagiere zu informieren. Lufthansa bittet alle Passagiere vorsorglich, sich auf LH.com frühzeitig vor dem Abflug über den Status ihrer Flüge zu informieren.

Nicht bestreikt werden Flüge der Group Airlines Air Dolomiti, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Germanwings, Lufthansa CityLine und Swiss. Flüge von und nach Frankfurt, Düsseldorf und München werden wie gewohnt durchgeführt.

Lufthansa Passagiere, die ihre Mobilfunknummer im Kundenprofil oder unter Meine Buchungen auf Lufthansa.com hinterlegt haben, werden jeweils automatisch per SMS über etwaige Streichungen informiert.

Lufthansa bedauert die Unannehmlichkeiten, die den Fluggästen durch den Streik entstehen.

+++ Am Airport München sind am Donnerstag Kurz- und Langstreckenflüge betroffen: Etwa 300 Flüge sollten laut Flugplan ausfallen. Insgesamt wurden nach Unternehmensangaben von 3000 geplanten Verbindungen 933 Flüge an den Standorten Frankfurt, München und Düsseldorf annulliert. Betroffen seien gut 100.000 Kunden.

+++ "Dies ist der längste Streik, den die Kunden der Lufthansa, unsere Mitarbeiter und unsere Partner je erleben mussten", sagte Vorstandsmitglied Bettina Volkens der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag. "Der finanzielle Schaden liegt schon jetzt in einem deutlichen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich."

+++ Der Streik der Lufthansa-Flugbegleiter trifft die Kunden der Fluglinie am Donnerstag erneut hart. Die Gewerkschaft Ufo ruft weiter zum Streik auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken auf. Die Lufthansa strich vorsorglich 933 Flüge, 107.000 Passagiere sind davon betroffen. Seit Beginn des Ausstands am vergangenen Freitag hat die Airline bis einschließlich Mittwoch mehr als 3700 Flüge absagen müssen. Betroffen waren bisher rund 443 000 Reisende.

In der Sache gibt es so gut wie keine Bewegung. Die Versuche des Dax-Konzerns, den längsten Ausstand in der Unternehmensgeschichte durch die Arbeitsgerichte stoppen zu lassen, blieben bislang folgenlos. Lufthansa-Chef Carsten Spohr bekräftigte seinen harten Kurs gegen die Gewerkschaften, denen in den Jahren zuvor zu häufig nachgegeben worden sei. Zugleich ließ Spohr weitere Verhandlungsbereitschaft erkennen.  

Der Streik bei der Lufthansa im News-Ticker

+++ Das Arbeitsgericht in Düsseldorf hat die Streiks der Flugbegleitergewerkschaft UFO bei der Lufthansa am Standort Düsseldorf erlaubt. Wie eine Lufthansa-Sprecherin am Mittwoch in Frankfurt am Main weiter mitteilte, will das Unternehmen in Berufung gegen diese Entscheidung gehen. Sie verwies darauf, dass das Arbeitsgericht in Düsseldorf die Arbeitsniederlegungen der Flugbegleiter am Dienstag noch für rechtswidrig erklärt hatte.

+++ Wegen des Flugbegleiter-Streiks bei der Lufthansa ist am Mittwoch die Hälfte der rund 600 Flüge von und nach München ausgefallen - und an diesem Donnerstag dürfte es genauso weitergehen, sagte eine Unternehmenssprecherin.

+++ Die Lufthansa wird vorerst weiterhin Flüge streichen müssen. Das Arbeitsgericht Darmstadt wies den Antrag des Unternehmens zurück, den seit vergangenen Freitag laufenden Streik der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo in Frankfurt und München zu stoppen.

+++ Die Lufthansa hat wegen des Streiks der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo für Mittwoch 930 Flüge an den Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf gestrichen. Von den Annullierungen sind insgesamt fast 100 000 Kunden betroffen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

Lufthansa erklärte, man sei weiterhin zu einem Spitzengespräch mit der Gewerkschaft bereit. Voraussetzung dafür sei weiterhin die Absage des Streiks. Dies hatte die Gewerkschaft jedoch kurz zuvor verweigert, sich zugleich aber gesprächsbereit gezeigt.

„Es ist uns vollkommen unverständlich, dass die Ufo ihren eigenen Worten keine Taten folgen lässt und auch morgen fast 100 000 weiteren Kunden schweren Schaden zufügt“, sagte Personalvorstand Bettina Volkens laut Mitteilung. „Es gibt keinen Grund, die gegenseitig angebotene Schlichtung nun nicht unmittelbar umzusetzen und die Streiks zu beenden.“

Arbeitsgericht untersagt Streik

+++ Das Düsseldorfer Arbeitsgericht hat weitere Streikmaßnahmen des Lufthansa-Kabinenpersonals am Dienstag untersagt. Die am späten Nachmittag bekanntgegebene Entscheidung bezog sich nur auf Dienstag und den Standort Düsseldorf.

+++ Weiter keine Klarheit im Flugbegleiter-Streik bei der Lufthansa: Am Dienstagnachmittag wartete der Krisenstab des Unternehmens dringend auf eine Aussage der Gewerkschaft Ufo, ob es zu einer Gesamtschlichtung der tariflichen Probleme kommen kann. „Wir brauchen ein Signal in den nächsten zwei Stunden“, sagte ein Lufthansa-Sprecher um 17 Uhr. „Sonst müssen wir von einem Vollstreik ausgehen.“

Lufthansa will verhindern, das voll besetzte Interkontinentalflieger aus dem Ausland am Mittwoch an ihren deutschen Drehkreuzen landen, wenn diese bestreikt werden. Unter der Voraussetzung eines fortgesetzten Streiks würden dann eher die Starts im Ausland am Dienstagabend abgesagt.

Lufthansa streiche Langstreckenflüge von München

+++ Wegen des Streiks der Flugbegleiter hat die Lufthansa am Dienstag fast alle Langstreckenflüge vom Flughafen München streichen müssen. Von den 20 geplanten Flügen konnten nur zwei starten, sagte ein Unternehmenssprecher. Innerdeutsche und europäische Flüge fanden dagegen planmäßig statt. Am Terminal sei es relativ ruhig geblieben, viele Passagiere seien vorab über Flugausfälle informiert gewesen. Insgesamt fielen wegen des Ausstands am Dienstag 126 Interkontinentalflüge und zehn Europaverbindungen aus.

+++ Die Flugbegleiter der Lufthansa verschärfen ihren Streik. Bis zum angekündigten Ende am Freitag sollen von Mittwoch an alle Lang- und Mittelstreckenflüge bestreikt werden, kündigte die Gewerkschaft Ufo am Dienstag in Frankfurt an.

+++Die Lufthansa will den Streik ihrer Flugbegleiter nun gerichtlich stoppen lassen. Anträge auf einstweilige Verfügungen seien bei den Arbeitsgerichten Düsseldorf und Darmstadt eingereicht worden, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Frankfurt.

Der Streikaufruf der Gewerkschaft Ufo sei zu unspezifisch. Wegen des hohen wirtschaftlichen Schadens werden derartige Klagen in der Regel sehr schnell entschieden, Termine standen aber zunächst noch nicht fest. Gegen den vorhergehenden Streik der Piloten hatte Lufthansa erfolgreich beim Landesarbeitsgericht Hessen geklagt.

Piloten ziehen für Streikrecht vor Gericht

+++ Die fortlaufenden Streiks bei der Lufthansa könnten bald auch das Bundesverfassungsgericht beschäftigten. Mitten im Streik der Flugbegleiter haben nun die Piloten in Karlsruhe Verfassungsklage gegen eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hessen eingelegt, wie ein Sprecher der Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstag berichtete. Es geht um das Urteil vom 9. September dieses Jahres, mit dem das Gericht den 13. Pilotenstreik als unrechtmäßig gestoppt hatte. Nach Auffassung der Richter ging es der VC bei ihrem Streikaufruf zu sehr um Einfluss auf Unternehmensentscheidungen.

Streik der Lufthansa: Am Dienstag nur Langstreckenflüge betroffen

+++ Die deutsche Wirtschaft hat den Streik der Lufthansa-Flugbegleiter scharf kritisiert. Gerade mit Blick auf eine "sich abschwächende Auslandsnachfrage braucht die deutsche Konjunktur eher Schub als Gegenwind durch Streiks", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, der "Passauer Neuen Presse" vom Dienstag. "Je länger ein Streik dauert, desto größer die Produktionsstörungen."

Wenn sich Luftverkehrsstreiks über Tage hinzögen, könne der Schaden auf 25 Millionen Euro pro Tag hinauslaufen, sagte Wansleben weiter. Per Luftfracht würden besonders hochwertige und wichtige Teile transportiert. Das Kabinenpersonal der Lufthansa setzt seinen Streik am Dienstag fort. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo rief ihre Mitglieder zu Arbeitsniederlegungen vom frühen Morgen bis zum späten Abend an den drei Flughäfen Frankfurt am Main, München und Düsseldorf auf.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), sagte unterdessen der "Rheinischen Post" vom Dienstag: "Wir fordern unverhältnismäßigen Arbeitskampfmaßnahmen einen Riegel vorzuschieben, damit weiterer Schaden vom Wirtschaftsstandort Deutschland abgewendet wird und das Chaos für die Passagiere endlich ein Ende hat." Für "zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge", etwa im Luft- und Bahnverkehr, müssten klare Vorschriften geschaffen werden, sagte Pfeiffer. Spartengewerkschaften dürften "nicht weiter ganze Branchen und deren Kunden in Geiselhaft nehmen können".

+++ Nach zahlreichen Flugausfällen am Montag wollen die Lufthansa-Flugbegleiter am Dienstag ihren Streik auch in München fortsetzen. Anders als am Vortag sollen allerdings nur Langstreckenflüge betroffen sein. Am Vortag hatte die Lufthansa wegen des Ausstands etwa die Hälfte der Flüge am zweitgrößten deutschen Flughafen streichen müssen.

Die etwa 27.300 Passagiere werden vom Konzern im Internet und per SMS über den Ausfall informiert. Am Vortag hatte die Lufthansa wegen des Ausstands etwa die Hälfte der Flüge am zweitgrößten deutschen Flughafen streichen müssen.

Die Gewerkschaft Ufo hat bis Freitag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um ihre Forderungen bei Übergangs- und Betriebsrenten durchzusetzen. Seit dem Ende der Herbstferien ist auch München von dem Ausstand betroffen.

Die Lufthansa hatte am Montag ihr Tarifangebot an die streikenden Flugbegleiter nachgebessert. Das neue Angebot bringe aber nur „minimale Verbesserungen“, sagte der Chef der Gewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies. Deshalb werde der Streik wie geplant fortgesetzt.

Lufthansa-Streik: "Angebot bringt minimale Verbesserungen"

+++ Das nachgebesserte Angebot der Lufthansa an die Flugbegleiter führt nicht zu einem schnellen Ende des Streiks. „Das Angebot bringt minimale Verbesserungen und wird dazu noch mit einer Drohung verbunden. So funktioniert das nicht“, sagte der Chef der Gewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, in einer ersten Reaktion am Montag in Frankfurt. Man werde den Streikaufruf für Dienstag deswegen nicht verändern. Gesprächen wolle man sich aber nicht verschließen.

Eine Flugbegleiterin hält eine Laterne in die Luft: Der Streik geht weiter.

Die Lufthansa hatte zuvor ihr Tarifangebot an die seit Freitag streikenden Flugbegleiter nachgebessert. Um den laufenden Streik so schnell wie möglich zu beenden, habe man die Einmalzahlung beim Gehalt um 1000 auf 3000 Euro erhöht, teilten die Lufthansa-Vorstände Bettina Volkens und Karl Ulrich Garnadt nach einer Krisensitzung der Konzernführung mit. Auch sollen die Flugbegleiter wieder ab 55 mit den bisherigen Leistungen in den Vorruhestand gehen können - und nicht wie bislang vorgeschlagen ab 56. Neuen Flugbegleitern wolle man eine Altersversorgung auf dem Niveau anderer Dax-Konzerne anbieten.

Dienstag: Langstreckenflüge der Lufthansa betroffen

+++ An den zentralen Drehscheiben München und Frankfurt sollen am Dienstag nur die Langstreckenflieger bestreikt werden. In Düsseldorf bleibt es wie in den Tagen zuvor dabei, dass der Arbeitskampf auch Kurz- und Mittelstrecken einschließt. Mögliche Langstreckenflüge sollten am Abend auf der Konzern-Webseite veröffentlicht werden. Zudem wollte sich der Lufthansa-Vorstand nach seiner Krisensitzung an die streikenden Mitarbeiter wenden.

Nähere Einzelheiten gab das Unternehmen zunächst nicht bekannt. In einem Video auf einer internen Plattform hatte Vorstandsmitglied Karl Ulrich Garnadt erklärt: „Nach so einer massiven Streikdrohung können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und müssen uns ernsthaft mit weiteren Programmstreichungen bei der Passage beschäftigen.“

+++ Auch in München hat der Streik zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Von den knapp 600 geplanten Flügen musste die Fluggesellschaft etwa die Hälfte streichen, sagte ein Lufthansa-Sprecher. An den Lufthansa-Schaltern bildeten sich teils längere Warteschlangen.

+++ Die Flugbegleiter der Lufthansa setzen ihren Streik leicht abgeschwächt auch am Dienstag fort. An den Flughäfen Frankfurt und München sollen im Unterschied zum Montag nur die Langstrecken bestreikt werden, wie die Gewerkschaft Ufo am Montag mitteilte. In Düsseldorf bleibt es wie in den Tagen zuvor dabei, dass sich der Arbeitskampf auch auf Kurz- und Mittelstrecken erstreckt. Der in der vergangenen Woche begonnene Streik soll noch bis einschließlich Freitag laufen. Es gebe weiterhin keinen Kontakt zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies.

+++ Die Flugbegleiter legen die Arbeit nieder, viele Lufthansa-Flieger bleiben am Boden. Reisepläne ändern sich, mancher kommt gar nicht ans Ziel. Welche Rechte haben Kunden? Hier erfahren Reisende, was sie tun können.

Diese Flüge sind vom Streik betroffen

Welche Flüge starten wie geplant, welche fallen aus? Darüber informiert die Lufthansa auf ihrer Homepage:

Nicht bestreikt werden Flüge der Group Airlines Air Dolomiti, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Germanwings, Lufthansa CityLine und Swiss. Sie führen ihre Flüge von und nach Frankfurt, Düsseldorf und München wie gewohnt durch.

Nahezu komplett annulliert sind die Kont- und Interkont-Flüge in Frankfurt, München und Düsseldorf. Ausnahme sind einige Flüge zwischen München, Frankfurt nach London Heathrow, Dublin, Ashgabat, Delhi, Hongkong und Tokio.

600 Betten stehen im Transitbereich bereit

+++ Die Lufthansa versucht, möglichst viele Kunden auf die Bahn oder andere konzerninterne Airlines umzubuchen. Von den Langstrecken-Flügen fielen bis auf einen von Frankfurt nach Tampa (USA) sowie zwei von München nach Newark (USA) und Schanghai (China) alle aus.

Es dürfte am Montag zu längeren Schlangen an den Transitschaltern kommen wegen der zahlreichen Umbuchungen, sagte ein Sprecher des Flughafen-Betreibers Fraport. Ansonsten laufe bislang aber alles in geordneten Bahnen. Im Transitbereich stünden rund 600 Betten, davon seien in der Nacht aber höchstens 50 belegt gewesen. Es hätten nicht viele Passagiere am Flughafen übernachten müssen.

+++ Nach der Pause am Sonntag setzen die Flugbegleiter ihren am vergangenen Freitag gestarteten Streik am Montag auch an den Flughäfen Frankfurt und Düsseldorf fort. Das Kabinenpersonal legt die Arbeit bis 23.00 Uhr nieder, in München bis Mitternacht. „Alle Lufthansa-Flüge, die an einem dieser Flughäfen starten oder landen sollen, werden bestreikt“, sagte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies am Sonntag in Frankfurt.

Nach Unternehmensangaben fallen am Montag 929 Flüge der Lufthansa aus. Betroffen seien etwa 113.000 Passagiere. „Lufthansa entschuldigt sich bei allen ihren Kunden, die morgen von diesem Streik betroffen sind“, erklärte das Unternehmen. Die Kunden würden informiert, nach Möglichkeit biete Lufthansa alternative Reisemöglichkeiten an.

Der Streik der Lufthansa erreicht München

+++ Seit dem frühen Morgen streiken die Lufthansa-Flugbegleiter am Münchner Flughafen. Rund die Hälfte aller Flüge verkehre aber planmäßig, teilte eine Lufthansa-Sprecherin am Morgen mit. Sie bezeichnete die Lage für Fluggäste am Münchner Airport als normal.

Die Gewerkschaft des Lufthansa-Kabinenpersonals (Ufo) hat ihren Streik auf Deutschlands zweitgrößten Flughafen ausgeweitet. Von 4.30 bis Mitternacht sind die Flugbegleiter von Deutschlands größter Airline aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Am Montagnachmittag (17.00 Uhr) soll es am Flughafen eine Demonstration geben, teilte die Gewerkschaft weiter mit.

München ist nach Frankfurt das wichtigste Drehkreuz der Fluggesellschaft, hier sind 5000 der 19.000 Lufthansa-Flugbegleiter stationiert. Der Airport war zunächst wegen des Endes der Herbstferien in Bayern verschont worden. Ufo hatte den Streik am vergangenen Donnerstag in Frankfurt am Main und Düsseldorf begonnen. Die Flugbegleiter wollen bis Freitag streiken, um ihre Forderungen bei Übergangs- und Betriebsrenten durchzusetzen.

+++ Die Lufthansa setze alles daran, die Auswirkungen des Streiks für ihre Fluggäste so gering wie möglich zu halten, hieß es von Seiten des Unternehmens. So würden die Kunden schnellstmöglich informiert. Wenn möglich würden ihren alternative Reisemöglichkeiten angeboten. Zudem informierte die Lufthansa schon am Sonntagnachmittag Passagiere, die ihre Verbindungsdaten registriert haben, per E-Mail und SMS über den Status ihrer Buchungen.

+++ „Unsere Gäste müssen bis inklusive Freitag davon ausgehen, dass ihr Flug mit Lufthansa ausfällt“, sagte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies am Sonntag in Frankfurt. Die Mitglieder sind am Montag von 4.30 Uhr an zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In Frankfurt und Düsseldorf werde bis 23.00 Uhr gestreikt, in München bis Mitternacht. „Alle Lufthansa-Flüge, die an einem dieser Flughäfen starten oder landen sollen, werden bestreikt“, sagte Baublies der Deutschen Presse-Agentur. Die Lufthansa sprach von einer „vollkommen unverhältnismäßigen Arbeitskampfmaßnahme“.

Anzeichen für ein vorzeitiges Ende des Marathon-Streiks gibt es nicht.

+++ Wegen des Streiks der Flugbegleiter fallen am Montag 929 Flüge der Lufthansa aus. Betroffen seien etwa 113.000 Passagiere, wie die Deutsche Lufthansa am Sonntag in Frankfurt berichtete. Anders als am Freitag und Samstag legen die Stewardessen und Stewards die Arbeit am Montag ganztägig nicht nur an den Flughäfen Frankfurt und Düsseldorf nieder, sondern auch in München. Das Unternehmen setze alles daran, die Auswirkungen des Streiks für ihre Fluggäste so gering wie möglich zu halten, betonte Lufthansa.

+++ Die Flugbegleiter der Lufthansa weiten ihren Streik am Montag aus. An den Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf und nun auch München seien die Mitglieder ganztägig zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, teilte die Gewerkschaft Ufo am Sonntag in Frankfurt mit.

+++ Die Passagiere der Lufthansa können ihre Reisen am Sonntag weitgehend wie geplant antreten. „Wir rechnen heute mit Normalbetrieb“, sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntag in Frankfurt: „Aber natürlich kann es nach so einem Streik vereinzelt zu Flugausfällen kommen.“

+++ Lufthansa-Passagiere können am Sonntag zunächst aufatmen. Die Gewerkschaft der Flugbegleiter gönnt der Fluggesellschaft und ihren Kunden einen Tag Pause im bis zum kommenden Freitag angesetzten Arbeitskampf. „Es bleibt bei der Streikpause morgen“, bekräftigte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies am Samstag. Flüge dürften somit planmäßig stattfinden. Allerdings wird die Gewerkschaft die Zeit nutzen, um über das weitere Vorgehen zu beraten, wie Baublies ankündigte. Eine Ausweitung des Arbeitskampfes am Montag etwa auf das Drehkreuz München ist nicht ausgeschlossen. Wegen des Ferienendes in den südlichen Bundesländern hatte Ufo hier bislang auf Streiks verzichtet und sich auf Frankfurt und Düsseldorf konzentriert. An beiden Standorten fielen am Freitag und Samstag laut Lufthansa über 800 Flüge aus, mehr als 95 000 Reisende waren an beiden Tagen betroffen.

Anzeichen für ein vorzeitiges Ende des Marathon-Streiks gab es zunächst nicht. „Es gibt keine Kontakte zu Lufthansa“, sagte Baublies der Deutschen Presse-Agentur. Im Laufe des Sonntag würden weitere Aktionen angekündigt.

+++ Am zweiten Streiktag des Lufthansa-Kabinenpersonals hat es am Samstag erneut massive Flugausfälle gegeben. Entsprechend des aktuellen Streikschwerpunkts der Flugbegleitergewerkschaft UFO seien 520 Kurz- und Mittelstreckenflüge gestrichen worden. Knapp 60.000 Passagiere waren von den Streiks betroffen.

+++ Die Deutsche Bahn rechnet wegen des Streiks der Flugbegleiter bei der Lufthansa in diesen Tagen mit besonders vielen Fahrgästen. Es würden zusätzliche Mitarbeiter in Frankfurt am Main und Düsseldorf eingesetzt, nicht aber weitere Züge, sagte ein Bahnsprecher am Samstag auf Nachfrage. An Wochenenden sei ohnehin „alles, was rollen kann“ unterwegs. „Das sollte gut klappen.“ Da es eine Kooperationsvereinbarung zwischen Lufthansa und Deutscher Bahn gebe, könnten Passagiere bei Flugausfällen kostenlos auf die Bahn umsteigen, sagte der Sprecher weiter. Fluggäste im innerdeutschen Verkehr könnten online oder an Lufthansa-Schaltern ihre Tickets in Gutscheine für die Bahn umwandeln lassen und damit in einen Zug steigen. Bei internationalen Verbindungen müssten die Reisegutscheine in einem Reisezentrum oder einer Agentur der Bahn gegen eine Fahrkarte eingetauscht werden.

Reisende kämpfen um Flug

+++ Wegen des Streiks der Flugbegleiter bei der Lufthansa haben rund 1600 Passagiere unfreiwillig die Nacht in Frankfurt verbracht. Die Lufthansa hatte für sie Hotelzimmer gebucht. Für Samstag wurden nach Unternehmensangaben streikbedingt 520 Kurz- und Mittelstreckenflüge gestrichen. Die Langstreckenflüge sollen planmäßig stattfinden. Am zweiten Tag ihres Ausstands will die Gewerkschaft Ufo die Flughäfen in Frankfurt und Düsseldorf bestreiken, wo zum Auftakt des Arbeitskampfes am Freitag rund 290 Flüge ausgefallen waren. München bleibt bis einschließlich Sonntag verschont.

+++ Hunderte Reisende haben am Samstag in Frankfurt versucht, trotz Streiks der Flugbegleiter einen Flug zu bekommen. An den Lufthansa-Umbuchungsschaltern bildeten sich lange Schlangen von Menschen, deren Flüge zu deutschen oder europäischen Zielen annulliert waren. Die meisten waren über den Streik informiert und hofften, mit einer anderen Fluggesellschaft oder per Bahn an ihr Ziel zu kommen. Der Check-In für Überseeflüge lief reibungslos.

In der Abflughalle waren Dutzende Mitarbeiter des Flughafen-Betreibers Fraport unterwegs, um Passagiere zu informieren. Auch viele Mitglieder der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo beantworteten Fragen.

+++ Das Kabinenpersonal der Lufthansa tritt am Samstag ab 6.00 Uhr an den Flughäfen in Frankfurt am Main und in Düsseldorf in Streik. Der Ausstand soll den ganzen Tag bis 23.00 Uhr andauern, betroffen sind nach Angaben der Lufthansa 58.000 Passagiere. In Düsseldorf bestreikt die Flugbegleitergewerkschaft UFO alle Flugzeuge auf der Lang- und Kurzstrecke, in Frankfurt sind die A320- und die 737-Flotte der Lufthansa betroffen. Die Airline kündigte an, bis auf einen Flug alle Langstreckenverbindungen anbieten zu können. Im Kontinentalbereich werde es mehr als 500 Flugausfälle geben.

+++ Passagiere der Lufthansa brauchen ab Freitag, den 6. November, gute Nerven. Ab 14 Uhr treten die Flugbegleiter des Unternehmens in den Streik.

Lufthansa-Streik: Kabinenpersonal weitet Arbeitskampf aus

+++ Das Kabinenpersonal der Lufthansa weitet seinen Arbeitskampf aus. Am Samstag würden die Flughäfen Frankfurt am Main und Düsseldorf ganztägig von 6 Uhr bis 23 Uhr bestreikt, erklärte die Flugbegleitergewerkschaft UFO. Am Freitag waren die Flugbegleiter von 14 Uhr bis 23 Uhr in Ausstand getreten. Die Lufthansa teilte mit, zumindest die Interkontinentalflüge am Samstag gewährleisten zu können. In Düsseldorf seien am Samstag alle Flugzeuge auf der Lang- und Kurzstrecke betroffen, in Frankfurt die A320- und die 737-Flotte der Lufthansa, teilte UFO mit. Mögliche weitere Streikaufrufe würden danach "zum gegebenen Zeitpunkt" erfolgen.

+++ Auf dem Flughafen München herrscht wegen des Flugbegleiter-Streiks bei der Lufthansa nicht weniger, sondern mehr Betrieb: „Wir haben am Freitag vier Langstrecken-Maschinen aus Asien, die in Frankfurt landen sollten, nach München umgeleitet“, sagte Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger. Damit kämen 1200 Passagiere zusätzlich in München an. Von hier aus könnten die Umsteiger auch zu ihren eigentlichen Zielorten weiterfliegen.

Erst ab Montag müssen auch die Lufthansa-Passagiere in München mit streikbedingten Flugausfällen rechnen.

+++  Der Ausstand soll der längste in der Geschichte der Airline werden. Der Streik soll bis Freitag, 13. November dauern. Die Reisenden müssen mit zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Zunächst waren am Freitag die Flughäfen Frankfurt und Düsseldorf betroffen.

+++ Auf ihrer Seite hat die Airline aktuelle Informationen zu dem Lufthansa-Streik veröffentlicht. Dort wird unter anderem erklärt, wie Passagiere herausfinden, ob ihr Flug von dem Streik betroffen ist.

Lufthansa-Streik: 290 Flüge betroffen

+++ 290 Flüge hat die Airline am ersten Tag des Lufthansa-Streiks gestrichen.  Darunter seien 23 Interkontinental-Verbindungen. 37.500 Passagiere seien von den Absagen in Frankfurt und Düsseldorf betroffen, teilte die Airline mit.

Gerechnet auf die gesamte Lufthansa-Gruppe entspreche das nur knapp zehn Prozent der für diesen Tag geplanten Flüge. Die Gewerkschaft Ufo hat allerdings nur die Flugbegleiter der Muttergesellschaft Lufthansa, die rund 1800 Verbindungen täglich fliegt, zum Streik aufgerufen.

Lufthansa kritisierte Ufo erneut für die Streiktaktik mit kurzfristigen Ankündigungen zu Zeit und Ort. Dies mache es für die Fluggesellschaft besonders schwierig, ihre Kunden frühzeitig zu informieren und ihnen alternative Reisemöglichkeiten anzubieten.

Kabinenpersonal streikt: Lufthansa-Passagiere sind die Leidtragenden

+++ Wegen der kurzfristigen Ankündigung des Flugbegleiter-Streiks erwarten die Lufthansa und der Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport am Freitag eine hohe Zahl gestrandeter Passagiere. Die Airline hat nach eigenen Angaben bereits 2500 Hotelzimmer in der Stadt reserviert. Diese können aber nur von Fluggästen genutzt werden, die in den Schengen-Raum einreisen dürfen.

Transit-Passagiere ohne Visum dürfen hingegen das Flughafen-Terminal nicht verlassen. Fraport wird daher unter anderem Hunderte Feldbetten aufstellen und zusätzliches Betreuungspersonal einsetzen.

+++ Die Lufthansa rechnet mit heftigen Auswirkungen des am Freitagnachmittag beginnenden Streiks ihrer Flugbegleiter. Es sei davon auszugehen, dass im Europaverkehr ab 14.00 Uhr großflächig Flüge gestrichen werden müssten, teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Auf der Langstrecke sollten nach Streikbeginn noch mindestens acht Verbindungen ab Frankfurt angeboten werden. Einen Sonderflugplan wollte die Airline noch am Vormittag online stellen. Für gestrandete Umsteiger reservierte die Lufthansa in Frankfurt vorsorglich bereits 2500 Hotelzimmer.

Lufthansa-Streik: Ausstand beginnt Freitag, 14 Uhr

+++ Die Flugbegleiter der Lufthansa treten an diesem Freitag von 14 Uhr bis 23 Uhr in den Ausstand. Zum Lufthansa-Streik aufgerufen seien die in Frankfurt am Main und Düsseldorf stationierten Kollegen, teilte die Flugbegleitergewerkschaft UFO am Morgen mit. Am Samstag werde ebenfalls an mehreren Standorten gestreikt, allerdings nicht in München; am Sonntag soll es keine Arbeitsniederlegungen geben.

dpa/afp/mes

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