Schon bald weitere Arbeitsniederlegungen?

GDL: Weiteres Vorgehen im Bahn-Tarifstreit offen

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Lokführer der GDL streiken am 08.05.2015 vor den Hauptbahnhof in Leipzig. 

Leipzig/Berlin - Müssen sich die Bahn-Kunden auf noch mehr Streik-Tage einrichten? Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn lässt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihr weiteres Vorgehen nach dem laufenden Streik offen.

„Wir werden diese Maßnahme am Sonntag punkt 9 Uhr beenden und dann über weitere Maßnahmen beraten“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag in Leipzig.

Zur Frage, ob es etwa bereits in der kommenden Woche zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen könnte, wollte sich Weselsky nicht äußern. Zur Ankündigung von Bahnchef Rüdiger Grube, noch vor dem geplanten Ende des Streiks einen erneuten Lösungsvorschlag unterbreiten zu wollen, sagte der GDL-Chef: „Ich bin nicht bereit, das zu kommentieren.“

Auch nach Streik-Ende am Sonntag noch Ersatzfahrplan

Im Fernverkehr der Deutschen Bahn wird an diesem Sonntag auch nach dem Streik noch ein Sonderfahrplan gelten. Grund dafür sei, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) den Streik um 9 Uhr morgens und damit erst nach Betriebsbeginn beenden wolle. Das erschwere es erheblich, den Einsatz von Zügen und Mitarbeitern zu planen, teilte die Bahn am Freitag mit.

Auch bei Regional- und S-Bahnen werde es noch Einschränkungen geben. Im Fernverkehr will die Bahn am Sonntag rund 300 der sonst üblichen 800 Züge einsetzen. Etwa 50 davon müssten kurzfristig eingeplant werden

dpa

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