EU-Minister entscheiden über Fischfangquote für 2016

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Die Gesamtfangmengen bei Hering sollen deutlich zunehmen. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Brüssel (dpa) - Die für Fischerei zuständigen EU-Minister beraten in Brüssel über die Fischfang-Mengen für das kommende Jahr. Dabei wird es sowohl um die Fischbestände in der Nordsee als auch im Nordostatlantik gehen.

Nach Angaben von EU-Diplomaten sollen die Gesamtfangmengen bei Hering, Kabeljau und Schellfisch deutlich zunehmen, bei Scholle und Seelachs fast unverändert bleiben und bei Makrele stark sinken. Die Minister wollen bei dem zweitägigen Treffen auch entscheiden, wie viel Steinbutt und Sprotte aus dem Schwarzen Meer gefischt werden darf.

Die EU-Kommission gibt jährlich Empfehlungen zu Fangmengen ab, über die die Minister der 28 EU-Staaten dann entscheiden. Dabei stützt sich die Behörde auf die Empfehlungen von Wissenschaftlern. Bis spätestens 2020 will die EU all ihre Bestände auf einem dauerhaft verträglichen Niveau befischen. Ein Bestand ist eine Fischart in einem bestimmten Gebiet.

Aus Deutschland wird Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zu dem Treffen erwartet.

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