Basierend auf Gerichts-Mitschriften

ZDF zeigt Hoeneß-Doku-Drama

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Schauspieler Thomas Thieme übernimmt die Rolle von Uli Hoeneß.

München - Das ZDf zeigt am 27. August ein Doku-Drama zum Fall Hoeneß. Schauspieler Thomas Thieme übernimmt die Rolle von Uli Hoeneß. 

Vor rund anderthalb Jahren schickte das Landgericht München Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ins Gefängnis, jetzt kommt ein Film über den aufsehenerregenden Prozess ins Fernsehen. Das ZDF strahlt am 27. August das Doku-Drama „Uli Hoeneß - Der Patriarch“ aus. Nachgedrehte, auf Mitschriften einer Gerichtsreporterin beruhende Szenen wechseln sich ab mit Interviews und Archivaufnahmen aus dem bewegten Leben des berühmten Fußball-Funktionärs und Ex-Präsidenten des FC Bayern München.

„Es gibt ja nur noch Wegducker und Rumschleimer - und Hoeneß knallt mit der Tür ins Haus. Das ist teilweise total sinnlos, teilweise aber auch sehr intelligent“, sagte Schauspieler Thomas Thieme, der Hoeneß in den nachgedrehten Szenen spielt, am Donnerstag in München.

Die Familie Hoeneß kommt im Film nicht zu Wort - dafür aber Sportreporter wie Waldemar Hartmann und Manfred Breuckmann sowie der Ex-Fußballmanager Reiner Calmund, die Gerichtsreporterin der „Süddeutschen Zeitung“, Annette Ramelsberger, und Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger, der seinen Vorgänger Egidius Braun mit folgendem Satz über Hoeneß zitiert: „Der hat ein erotisches Verhältnis zum Geld.“ Das ZDF ist nicht der einzige Sender, der den Fall Hoeneß als Fernsehstoff entdeckt hat: Sat.1 bringt im Herbst eine Satire darüber auf den Bildschirm. Hoeneß wird darin gespielt von Uwe Ochsenknecht.

dpa

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