Nach miesen Quoten abgesetzt

"Stadlshow"-Aus: Andy Borg rechnet mit der ARD ab

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Andy Borg moderierte als Karl Moiks Nachfolger den "Musikantenstadl".

Mainz - Die "Stadlshow" wird abgesetzt - das stößt vor allem einem sauer auf: Andy Borg. Der Ex-Moderator des "Musikantenstadls" knöpft sich deshalb die Verantwortlichen vor.

Der "Musikantenstadl" ist schon lange Geschichte. Nun ist auch für die "Stadlshow" Schluss. Das gaben die Partnersender ORF, BR/Das Erste und SRF am Dienstag bekannt. Immerhin: Die Silvestershow soll 2016 und 2017 bleiben. Dennoch ist einer besonders genervt von der Absetzung der Sendung: Andy Borg (55). Der Moderator war im vergangenen Sommer von der ARD geschasst worden, als sich die Produzenten dazu entschieden hatten, der Show eine Verjüngungskur zu verpassen.

Und genau hier habe nach Ansicht Borgs der Fehler gelegen. Schuld hätten "diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den Stadl zu verjüngen. Das war eine Entscheidung gegen die Zuschauer", sagte er der Bild. Doch der Zuschauer lasse sich nichts vorschreiben und habe daraufhin einfach nicht mehr eingeschaltet. Schon der 2015 verstorbene Karl Moik habe gegen den neuen Weg gewettert. So soll er laut Borg kurz vor seinem Tod gesagt haben: "Was den Zuschauer interessiert, ist denen da oben so egal, wie einem etwas egal sein kann - völlig egal."

Verlierer seien besonders die Fernsehzuschauer. Andy Borg: "Es bricht mir, und ich glaube auch Millionen von Musikantenstadl-Fans, das Herz, auf die Trümmer eines 34 Jahre jungen Fernsehklassikers blicken zu müssen."

tz

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