Der Live-Ticker zum Nachlesen

Echo 2016: Helene Fischer stellt Rekord auf - Joris räumt mit ab

Echo 2016: Die Preisverleihung live im Ticker
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Die Echo-Preisverleihung 2016 im Live-Ticker.
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The Weeknd traten auf, gingen aber ohne Echo heim.
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Die umstrittene Band Frei.Wild ignorierte die Buhrufe so gut es eben ging.
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Xavier Naidoo ist "frei", und davon singt er auch. 
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Deutschland ist Helene-Fischer-Land.
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James Bay mit Hut und Echo.
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Barbara Schöneberger im Partnerlook mit der deutschen ESC-Hoffnung 2016, Jamie-Lee.
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Auch Newcomer Joris langte dreimal zu.

Berlin - Am Donnerstag wurden in Berlin beim Echo 2016 wieder die Stars der deutschen Musikbranche ausgezeichnet: Helene Fischer sorgte für einen Rekord. Newcomer Joris räumte ab. Der Ticker zum Nachlesen.

+++ Und das war's mit dem Echo für dieses Jahr. Wir wünschen eine gute Nacht. 

+++ Ende gut, Puhdys gut. Die Band aus der damaligen DDR bekommt den Echo fürs Lebenswerk. Aus vielen ihrer Lieder wie "Alt wie ein Baum" wurden in 47 Jahren Klassiker, sie haben im Osten Deutschlands eine wichtige Rolle gespielt, ebenso bei der Wiedervereinigung und nach der Wende.

+++ Und was ist mit den deutschen Hip-Hoppern? Die kommen jetzt dran. Muskelmann Kollegah macht vor Sido und allen anderen das Rennen. Er nörgelt erst einmal, dass sein Genre erst am Ende der Show bedacht wird, doch dann freut er sich schon auch ein kleines bisschen. Im fernen Amerika überlegt sich derweil Dr. Dre, wo er seinen Echo als internationaler Hip-Hopper des Jahres hinstellt. 

+++ Die Radio-Hörer haben gewählt: Joris ist ihr Favorit. Der frischgekürte Newcomer national und Kritiker-Liebling tut es Helene gleich und nimmt seinen dritten Echo des Abends entgegen. 

+++ Gänzlich unpolitisch geht es beim Electro-Pop von Zara Larsson zu. Die Schwedin rockt die Bühne mit "Never forget you".

+++ Über 90 Millionen Platten hat Roland Kaiser in seiner Jahrzehnte andauernden Karriere verkauft, er füllt noch heute Stadien. Darüberhinaus engagiert er sich für benachteiligte Menschen, Arme und Kinder, aber auch für die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Dafür zeichnet ihn heute die Phono-Akademie aus. Anerkennung gibt's im Saal in Form von Standing Ovations. Besonders erwähnt wird seine Mahnung zur Weltoffenheit, die im Januar 2015 in Dresden Pegida-Anhänger, viele von ihnen Kaiser-Fans, in Rage brachte. Gut gemacht, Roland! 

+++ Und während Helene schon mal anfangen kann, das Konfetti auszuschneiden, betritt der Panikrocker himself die Bühne. Weltpremiere für seinen neuen Song "Durch schwere Zeiten". Eine im besten Sinne typische Lindenberg-Ballade. Und wen stört's schon, dass der Mann mit dem Hut im Gegensatz zu den anderen Künstlern des Abends nicht live singt? Einen Echo für das beste Video (das zusammen mit Kim Frank entstand) gibt's obendrauf. 

Die Fischerin schafft das Echo-Triple

+++ Sie schafft tatsächlich das Triple: Dreimal war sie nominiert, drei Echos nimmtHelene Fischer mit nach Hause - der dritte in Folge in der Kategorie "Album des Jahres". In your face, Adele! Die kann sich allerdings mit dem Echo als beste Künstlerin international trösten. Ihr männlicher Gegenpol ist Ed Sheeran.

Mit Helene mitfreuen darf sich der Produzent ihrer Weihnachtsplatte, Alex Christensen: Er feiert nicht nur heute Geburtstag, er erhält für "Weihnachten" auch gleich den Produzenten-Echo. Deutschlands Ohren bleiben auch dieses Jahr fest in der Hand der Fischerin.

+++ Die Königsklasse steht an: Wer hat das Album des Jahres herausgebracht?

+++ Und wenn's mal läuft, läuft's richtig: Joris hat auch die Kritiker überzeugt und bekommt den Kritiker-Preis. 

+++ Joris durfte heute ja schon auftreten, doch damit nicht genug: Er bekommt auch gleich den Echo 2016 als Newcomer national. Nach seiner Dankesrede wird er ernst und erinnert an die Anschläge von Paris. "Wir sollten uns niemals die Freude und die Freiheit am Leben nehmen lassen", sagt er. ''Ich bleibe hoffnungslos hoffnungsvoll."  

+++ Jamie-Lee Kriewitz fährt ja dieses Jahr für Deutschland zum ESC nach Stockholm, und weil man nie genug proben kann, singt sie nochmal ihr "Ghost". Und was soll man sagen: Das Manga-Mädel mit der Mörderstimme hat den Text noch nicht vergessen.

Helene Fischer schreibt Echo-Geschichte 

+++ Und weil sie schon mal auf der Bühne steht, ergreift Conchita die Gelegenheit und drückt der Fischerin gleich mal den Echo für den besten Live-Act national in die noch freie Hand. Wenn Rekord, dann richtig.

+++ Conchita Wurst liest vor, wer die "beste" DVD bzw. Blu-Ray im ganzen Land herausgegeben hat. Und da ist die Sensation perfekt: Helene Fischer kann die meisten Echos in der Geschichte der Preisverleihung ihr eigen nennen. 14 Stück sind es insgesamt.

+++ "Duett heißt jetzt Collabo", erklärt uns die Schöneberger. Wie man es auch immer nennen mag: Zwei frischgekürte Echo-Gewinner machen jetzt zusammen Musik: Sarah Connor und James Bay. Und das klingt gar nicht mal so übel. Korrektur: Das klingt richtig gut! Erst gibt's ihr "Kommst du mit ihr", dann stimmt sie bei seinem "Let it go" mit ein.

+++ James Bay ist nicht völlig umsonst angereist. Der Brite wird zum "Newcomer international" gekürt.

+++ Andreas Bourani erhält aus Sidos Hand den Echo 2016 in der Sparte "Künstler Rock/Pop national".

+++ Nach Bowies Tod gab es haufenweise Ehrungen für den Mega-Künstler. Viele gute waren darunter. Und einige äußerst fragwürdige. Und auch ein paar richtig peinliche. Die Chor-Version von "Space Oddity", die die Echo-Macher seinen Zuschauern antun zu müssen glauben, gehört eindeutig in letztere Kategorie.

+++ Was dem Grammy recht ist, ist dem Echo nur billig: Eine Ehrung der im letzten Jahr verstorbenen Musiker gedenkt allen Großen von Roger Cicero, James Last, Hugo Strasser, Lemmy, B.B.King, Pierre Boulez, David Bowie und viel zu vielen anderen, die von uns gegangen sind. 

Echo 2016: Helene Fischer ist dem Echo-Rekord ganz nah!

+++ Und tatsächlich: Die "Crossover"-Kategorie gewinnt Helene Fischer! Mit ihrer Weihnachtsplatte. Musikwissenschaftler künftiger Generationen werden sich jetzt den Kopf zerbrechen, wie Crossover und Christmas zusammenpassen. Nur die Anfangsbuchstaben können's ja wohl kaum sein...

+++ Nachdem die Kastelruther Spatzen hier leer ausgegangen sind, wird es für unser Helenchen doppelt spannend: Sie könnte heute Abend den Rekord aufstellen, was die Anzahl gewonnener Echos angeht. Derzeit stehen 12 auf ihrem Kaminsims, dreimal ist sie heute Abend nominiert. Wenn sie nur einen davon kriegt, hat sie die Spatzen eingeholt. Einer mehr, und der Mega-Kater von der Aftershow-Party ist ihr sicher.

+++ "In der volkstümlichen Musik geht es um Tradition", doziert Oonagh. Das war den Nominierten von den Amigos bis Hansi Hinterseer wohl selbst neu. Doch die Leichtmatrosen von Santiano, die sich für keine Shanty-Tat zu schade sind, kümmert's nicht. Sie nehmen den Echo gerne entgegen. 

+++ Um einige Härtegrade weiter unten angesiedelt als die eisernen Jungfrauen ist Bosse mit seinem Lied "Steine", das er jetzt zum besten geben darf. Doch was ist das: Zum Schlussakkord zeigt der Sympath einen beidhändig ausgeführten Stinkefinger! Den widmet Bosse allen "Nazi-Arschlöchern" - wohlwollender Applaus ist der Dank für diese deutliche Geste in die rechte Ecke.

+++ Bruce Dickinson von Iron Maiden grüßt aus dem Cockpit des band-eigenen Riesenjets und bedankt sich braver, als es einem Schwermetaller eigentlich geziemt, für den Preis 

+++ Von den Nominierten ist leider kein einziger persönlich anwesend. "Möglicherweise, weil sie nicht mehr gut hören können, oder weil sie sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam befinden", mutmaßt Raabe.

+++ Max Raabe erklärt, er hätte das gleiche Verhältnis zu Elefanten wie zu elektrischen Gitarren: "Ich betrachte sie aus der Ferne mit großem Interesse, lehne es aber ab, mit ihnen auf der Bühne zu stehen". Klar, welche Kategorie er präsentiert: "Rock/Alternative international".

Echo 2016: Gleich zwei Preise für Robin Schulz

+++ Robin Schulz hätte gar nicht erst von der Bühne abtreten müssen, denn er wird dort schon wieder gebraucht. Den Echo 2016 für die Sparte "Dance national" kriegt er nämlich auch.

+++ Es muss ein seltsames Gefühl sein, wenn man für alle Zeiten mit den Anschlägen vom 11. September assoziiert wird. Doch Geschmack hin oder her: Enyas Musik als Terror-Akt zu bezeichnen geht nun wirklich zu weit. Die Irin präsentiert ihren aktuellen Song "Echoes in Rain". Das Schöne: Sie müssen ihn sich gar nicht kaufen, denn er klingt exakt wie alle ihre anderen Lieder. Nur mit mehr "Alleluia".

+++ Scorpions-Sänger Klaus Meine ehrt Robin Schulz als "Nationalen Act im Ausland". Der DJ darf offenbar das Outfit auftragen, das Kylie Minogue im Video von "Can't get it out of my head" viel besser stand.

+++ Sind Sie noch da? Xavier ist jedenfalls wieder entschwebt. 

+++ Und auch ohne ihn geht der Echo nicht: Xavier Naidoo. Er singt seinen neuen Song "Frei". Wir schlagen an dieser Stelle ein Trinkspiel vor: Bei jedem Mal, wo Xavier das Wort "frei" singt, ein Schluck Bier (keinesfalls einen Kurzen!!!). Sollten sie mitspielen: Wir lesen uns dann morgen wieder, denn nach dem Song werden Sie unseren Ausführungen nicht mehr folgen können. Und bei dem Lied werden Sie Alkohol brauchen.

+++ Die Kategorie "Rock/Pop national" ist als nächstes an der Reihe.  Pur haben die beste Entschuldigung, warum sie nicht in Berlin sondern in Bremen sind: Sie treten dort gerade auf. Ihren Echo kriegen sie dennoch. Stephanie Heinzmann hat sich extra auf den Weg gemacht. Wie nett von ihr!

+++ Meyle nennt die Gewinnerin Vanessa Mai mit ihrem Künstlernamen, den sie mittlerweile abgelegt hat: Wolkenfrei. Die Glückliche stolpert sichtlich verwirrt auf die Bühne, kann es gar nicht fassen.

+++ Gregor Meyle präsentiert die Nominierten in der "Schlager"-Kategorie. Nicht dabei ist diesmal Helene Fischer. Die findet sich dafür in drei anderen Sparten wieder, auch in "Crossover". Sie haben richtig gelesen. Erklären kann das keiner. 

+++ The Weeknd singen ihren Hit "The Hills". "When I'm fucked up, that's the real me", heißt es im Text. Interessante Selbsterkenntnis. "I just fucked two bitches 'fore I saw you", erfahren wir außerdem. Wie heißt es so schön? TMI. Too much information. Nettes Lied allerdings, wenn auch völlig belanglos.

Echo 2016: Buhrufe beim Preis für Frei.Wild

+++ Der Echo 2016 in der Sparte Rock Alternative" geht an Frei.Wild. Vereinzelte Buhrufe im Publikum. Wir erinnern uns: Vor drei Jahren waren sie noch ausgeladen worden, dann boykottierten andere Künstler wegen ihnen die Veranstaltung. Jetzt stehen sie triumphierend auf der Bühne. "Der Preis steht uns zu", sagt der Sänger - wohl auch, um alle Zweifel zu beseitigen. Die kommen alleine schon auf, weil die umstrittenen Herren aus Südtirol stammen. "National" ist offensichtlich ein äußerst dehnbarer Begriff in der heutigen Zeit.   

+++ Was die Stimmung in der Halle angeht, ist jetzt noch Platz nach oben. Wo ist die "Bloodhound Gang", wenn man sie mal braucht?

+++ Mit ihrem bezaubernden schottischen Akzent kündigt Amy Macdonald Joris an. Der Songwriter mit der "Ich gurgel morgens Reißnägel"-Stimme gehört mit "Herz über Kopf" zu den großen Durchstartern der letzten Jahres. 

+++ Hit  des Jahres ist "Are you with me" von "Lost Frequencies" - Favoritin Adele schaut erstaunlicherweise in die Röhre! Der Musiker grüßt und dankt von der Videoleinwand aus.

+++ Ein Rückblick auf 25 Jahre Echo enthüllt unter anderem den Hintern eines "Bloodhound Gang"-Mitglieds. Sonst war Skandal-mäßig nicht viel los im vergangenen Vierteljahrhundert, da geht noch mehr!

+++ Und der erste Echo des Abends geht an Sarah Connor.

+++ Nach der Vorstellung der Nominierten in der Sparte "Künstlerin national" betritt Anna-Maria Lara die Bühne. Kennen Sie nicht? Die Schauspielerin heißt ja auch Alexandra Maria Lara. Kleines Hoppala von Barbara Schöneberger, großes Gelächter im Saal.

+++ Barbara Schöneberger führt zum vierten Mal durch die 25. Echo-Verleihung. Sie habe auch eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht: Von der Lolita zur Cellulita, witzelt sie. Egal wie schlimm mancher Act zu werden verspricht: Auf sie ist Verlass.

+++ Ein Medley ist immer eine gute Art, so eine Gala anzufangen. Die ehemaligen Echo-Gewinner Andreas Bourani, Peter Maffay, Sido und Lena, Die Prinzen, Christina Stürmer, Scooter und die Scorpions geben sich die Klinke, oder besser: das Mikro in die Hand. Dass es live ist, merkt man spätestens bei Lena. Die hatte noch nie eine Megastimme, heute beschränkt sie sich aufs Hauchen. Soll wohl lasziv rüberkommen, wirkt aber eher befremdlich.

Echo 2016: Die Preisverleihung hat begonnen

+++ Und LOS GEHT'S!

+++ Auch Discount-Elfe Oonagh wird heute Abend nur den Mund öffnen, um zu gratulieren, nicht um zu singen. Der eine oder andere wird das gerne hören. Sie ist die "Presenterin" (so nennt man das heute) in der Kategorie "Volksmusik". Das passt ihr nach eigener Aussage, denn ihre Mutter sei Bulgarin und ihre Musik "enthält was Keltisches". Ah, ja... 

+++ Exzessive "Conchita! Conchita!"-Schreie der Fans kündigen die Ankunft der ehemaligen ESC-Gewinnerin an. Die singt heute ausnahmsweise mal nicht, darf aber ein paar Echos überreichen. 

+++ Die Nahaufnahme enthüllt: Bei Donald Trump handelt es sich in Wirklichkeit um Oliver Pocher.

+++ Unfassbar: Donald Trump hat gerade den Echo-Teppich betreten! Was macht denn der rabaukische US-Präsidentschaftskandidat in Berlin? Hat er das Rennen um das Oval Office geschmissen, um Helene Fischer ganz nah zu sein, die er gerüchteweise vergöttert? 

+++ Wolfgang Niedecken hat seinen Echo fürs Lebenswerk schon bekommen, aber er zitiert bei der Gelegenheit gerne Udo Lindenberg, der wusste: "Hinterm Lebenswerk geht's weiter." 

+++ Die Puhdys haben ebenfalls keinen Grund zur Aufregung, nur zur Freude: Sie bekommen heute Abend den Echo fürs Lebenswerk. Anders als etwa Sophia Thomalla haben sich die älteren Herren keine Gedanken über ihr Outfit gemacht. Die hat vorhin dieses Bild von sich getwittert:

+++ Der chronisch tiefenentspannte Udo Lindenberg gibt den kreischenden Fans Autogramme. Gekonnt hält er dabei Kuli und Cohiba in derselben Hand. Alkohol und Tabak hat er seit einiger Zeit abgeschworen, aber der dicke Glimmstengel muss manchmal einfach sein. Eine lebende Legende darf das.

+++ Die Bands, Künstler und Adabeis laufen bereits ein - und zwar nicht auf dem roten, sondern auf dem fliederfarbenen Teppich. Offensichtlich huldigt man dem Schlagergenre bereits bevor es richtig losgeht.

+++ In weniger als einer Stunde beginnt der "Echo 2016" in Berlin. 

Echo 2016 im Live-Ticker: Das müssen Sie zur Preisverleihung in Berlin wissen

+++ Die Preisverleihung "Echo 2016" beginnt um 20.15 Uhr und wird live in der ARD übertragen. Moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger. Sie präsentiert bereits zum vierten mal die Preisverleihung. Trotz angerissener Bänder im Fuß will sie den "Echo 2016" in High Heels moderieren.

+++ Der "Echo" wird am Donnerstag zum 25. Mal vergeben. Als Favorit für eine Auszeichnung gilt Rapper Sido mit vier Nominierungen. Die Britin Adele und Schlagersängerin Helene Fischer sind jeweils drei Mal vorgeschlagen. Mit dem "Echo" werden die erfolgreichsten Künstler geehrt. Vergeben wird der Preis in 31 Kategorien.

+++ Helene Fischer kann beim "Echo 2016" Rekord-Preisträgerin werden. Wenn sie zwei der drei Preise bekommt, für die sie nominiert ist, hat sie mehr Trophäen gesammelt, als alle anderen Künstler vor ihr in der Geschichte des Musikpreises.

+++ Kurios: Bei den Nominierungen konkurriert Helene Fischer mit den Brachial-Rockern "Böhse Onkelz" und mit zwei bereits verstorbenen Künstlern: Udo Jürgens und Roger Cicero. Das müssen Sie zu Helene Fischer bein "Echo 2016" wissen.

+++ Weiteres Kuriosum: Schlager-Legende Roland Kaiser bekommt am Donnerstag einen Echo - aber nicht für seine Musik, sondern für sein soziales Engagement. Die Deutsche Phono-Akademie würdigt sein Engagement beim Thema Organspende.

+++ Beim "Echo 2016" soll auch an den Jazzmusiker Roger Cicero erinnert werden, der Ende März mit 45 Jahren überraschend gestorben war. Die Todesnachricht habe auch das Echo-Team getroffen, teilten die Veranstalter mit.

+++ Roger Cicero könnte posthum einen weiteren Echo gewinnen, weil er einmal nominiert ist (Kategorie "Crossover"). Auf der Liste der Nominierten stehen auch die verstorbenen Musiker David Bowie, Udo Jürgens und Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister.

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