Österreichisches Nationalheiligtum

8 Millionen für historische "Sacher"-Verfilmung

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Opulente Kleider und viele Schnauzbärte verspricht der neue Zweiteiler "Das Sacher", der Ende des Jahres im TV laufen soll.

Wien - Nach der erfolgreichen Verfilmung des Luxushotels „Adlon“ kommt nun das legendäre Wiener „Sacher“ an die Reihe. 

Nach der erfolgreichen Verfilmung des Luxushotels "Adlon" kommt nun das legendäre Wiener „Sacher“ an die Reihe. Mit opulenten Kleidern und vielen Schnauzbärten haben die Dreharbeiten zum historischen Zweiteiler „Das Sacher“ in Wien begonnen.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Produktion von ZDF und ORF steht Anna Sacher (Ursula Strauss), die resolute Hausherrin, die dem Hotel vor rund einem Jahrhundert zu Weltruhm verhalf. Verschiedenste Schicksale um 1900 sollen so gemeinsam mit dem nahenden Ende der Monarchie porträtiert werden, hieß es am Dienstag bei einem Pressetermin.

Viele Szenen in eigens nachgebautem "Sacher" gedreht

„Das österreichische Nationalheiligtum ist auch in Deutschland ein großer Begriff“, erklärte einer der Produzenten, Oliver Berben. Die Herangehensweise an das Drehbuch sei aber bei „Sacher“ im Gegensatz zum „Adlon“ komplett anders gewesen: „Die deutsche Geschichte hat eine ganz andere Erdung“, sagte Rodica Doehnert, Drehbuchautorin beider TV-Mehrteiler. Neben Josefine Preuß und Julia Koschitz treten auch Florian Stetter, Robert Palfrader und Robert Stadlober auf.

Das Budget beträgt über acht Millionen Euro. Viele Szenen werden in einem eigens nachgebauten „Sacher“ gedreht. Regie führt Robert Dornhelm („Krieg und Frieden“). Zuseher können den Film voraussichtlich zum Jahreswechsel im Fernsehen ansehen.

dpa

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