Nach Doping in Sotschi

Sachenbacher-Stehle wartet noch auf ihre Strafe

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Die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi.

Reit im Winkl - Ein Nahrungsergänzungsmittel brachte Evi Sachenbacher-Stehle das Aus bei den Winterspielen in Sotschi. Sie ist gesperrt - doch auf ihre Strafe wartet sie noch immer.

Die des Dopings überführte Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle hat den Weltverband IBU kritisiert, weil knapp dreieinhalb Monate nach ihrer Anhörung noch immer kein Urteil über ihr Strafmaß gefallen ist. „Da die Anhörung bereits Ende März stattfand und ich die Chance bekam, mich dort zu erklären, ist es für mich doch sehr verwunderlich, dass die Entscheidung bis heute noch nicht gefallen ist“, sagte Sachenbacher-Stehle der Allgäuer Zeitung. Nach dem Urteil wolle sie sich erst wieder zu den Geschehnissen äußern und ihre Sicht der Dinge darlegen. „Ich hoffe, dass ich im Nachgang die Chance bekomme, meinen Fans zu erklären, wie es dazu gekommen ist“, sagte die von der IBU vorläufig gesperrte Langlauf-Olympiasiegerin von 2012 und 2010. Wie es nach der Entscheidung weitergehen werde, ließ Sachenbacher-Stehle offen: „Ich bin froh, wenn ich dann dieses Thema für mich abschließen kann. Alles andere lasse ich auf mich zukommen.“ Die 33-Jährige war bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi positiv auf das verbotene Stimulans Methylhexanamin getestet worden. Sie hatte eingeräumt, dass sie ein Nahrungsergänzungsmittel vor der Einnahme nicht von offiziellen Stellen hatte kontrollieren lassen.

SID

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