Skilanglauf und Kombination

Johaug, Sundby und Rießle gewinnen in Lahti

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Martin Johnsrud Sundby.

Falun - Die Topfavoriten Therese Johaug und Martin Johnsrud Sundby haben beim Skilanglauf-Weltcup im finnischen Lahti für einen weiteren norwegischen Doppelsieg gesorgt. In der Kombination gab's einen deutschen.

Johaug führte im Skiathlon über 15 Kilometer einen Vierfachtriumph an, Sundby stand bei den Männern sogar an der Spitze von fünf Vertretern der alles dominierenden Nation.

Beste Deutsche auf der WM-Strecke des kommenden Jahres war Sandra Ringwald (Schonach) auf dem guten elften Rang. „Etwas ärgerlich ist, dass ich die Top 10 verpasst habe. Aber Platz elf ist trotzdem super“, sagte die 25-Jährige. Bei den Männern lief einzig Jonas Dobler (Traunstein) auf Platz 24 in die Punkte.

Johaug setzte mit ihrem 15. Saisonsieg ihre Rekordjagd fort. Der Weltcup-Spitzenreiterin fehlen nur noch zwei Siege, um die Allzeit-Bestmarke von Rekordweltmeisterin Marit Björgen (Norwegen) aus der Saison 2011/2012 einzustellen. Nach 38:59,9 Minuten hatte sie mehr als eine Minute Vorsprung auf ihre Teamkolleginnen Heidi Weng und Ingvild Flugstadt Östberg.

Steffi Böhler (Ibach) belegte den guten 13. Platz, Nicole Fessel (Oberstdorf) landete auf Rang 27 ebenfalls in den Punkten. Elisabeth Schicho (Schliersee) folgte auf Position 44. Denise Herrmann (Oberwiesenthal) verzichtete mit Blick auf die anstehende Kanada-Reise auf einen Start.

Bei den Männern gewann Sundby vor seinen Teamkollegen Finn Haagen Krogh, Hans Christer Holund, Didrik Tönseth und Niklas Dyrhaug. „Vergangenes Wochenende hatten wir drei russische Siege. Da mussten wir antworten“, sagte Sundby, der zum 50. Mal in seiner Karriere auf dem Podest stand. Thomas Wick (Zella-Mehlis) und Florian Notz (Römerstein) belegten die Ränge 38 und 44.

Kombination: Rießle und Frenzel feiern Doppelsieg in Lahti

Fabian Rießle und Eric Frenzel haben beim Weltcup der nordischen Kombinierer in Lahti für einen deutschen Doppelsieg gesorgt. Rießle (Breitnau) feierte auf der WM-Strecke des kommenden Jahres seinen dritten Saisonsieg, im Ziel hatte er 5,1 Sekunden Vorsprung auf Olympiasieger Frenzel (Oberwiesenthal). Rang drei ging an den Japaner Akito Watabe.

Für das deutsche Team war es bereits der zweite Doppelsieg des Winters, schon Ende Januar hatte Rießle in Chaux-Neuve vor Frenzel gewonnen. Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) rundete auf Rang vier das erstklassige deutsche Ergebnis ab.

Frenzel und Rießle profitierten auch von einer Absage des Springens am Vormittag. Gewertet wurde der provisorische Durchgang von Freitag, das deutsche Duo ging somit von den Plätzen zwei und drei in die Loipe. Dort machten die Teamkollegen gemeinsame Sache und holten die 30 Sekunden Rückstand auf Watabe schnell auf. Einen Kilometer vor dem Ziel setzte Rießle die entscheidende Attacke.

SID er ab

sid

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