2. Bundesliga, Freitagsspiele

Freiburg ballert sich fast nach ganz oben, Remis für RB

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Mit 4:1 siegten die Freiburger gegen den SV Sandhausen.

Freiburg - Der SC Freiburg hält seinen Kurs in Richtung Oberhaus in der zweiten Bundesliga. RB Leipzig muss dagegen einen weiteren Rückschlag verdauen.

Der SC Freiburg hat am 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga seine Aufstiegsambitionen unterstrichen, die beiden Topfavoriten 1. FC Kaiserslautern und RB Leipzig mussten hingegen weitere Rückschläge verkraften. Bundesliga-Absteiger Freiburg setzte sich gegen den SV Sandhausen 4:1 (3:0) durch und belegt mit zwölf Punkten zumindest bis Sonntag Platz zwei hinter dem punktgleichen Spitzenreiter VfL Bochum.

Kaiserslautern kassierte mit dem 1:3 (1:0) beim 1. FC Heidenheim seine erste Saisonniederlage und rutschte vorerst mit acht Punkten auf Platz sechs ab, während sich Heidenheim mit zwei Zählern mehr auf Platz drei verbesserte. Leipzig sicherte sich bei Union Berlin durch ein 1:1 (0:1) immerhin einen Punkt, hinkt mit acht Zählern aber den eigenen Ansprüchen hinterher.

Freiburg stellte bereits vor der Pause gegen Sandhausen alle Weichen auf Sieg. Mike Frantz (9.), Torjäger Nils Petersen (30.) mit seinem fünften Saisontreffer sowie Vincenzo Grifo (37.) sorgten für einen beruhigenden Pausenstand. In Durchgang zwei ließ sich das Team von Trainer Christian Streich seinen vierten Saisonsieg nicht mehr aus der Hand nehmen, während Sandhausen die seine erste Niederlage in dieser Spielzeit nicht mehr abwenden konnte. Grifo (79.) gelang für den SCF noch das vierte Tor, den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Florian Hübner (88.).

In Heidenheim sorgte Kacper Przybylko (19.) für die Führung der Roten Teufel, ehe nach der Pause Smail Morabit (58.) und Marc Schnatterer (62.) mit einem Doppelschlag die Partie drehten. Für den Schlusspunkt sorgte Robert Leipertz (86.). In der 48. Minute hatte Jean Zimmer das vermeintliche 2:0 für die Gäste erzielt, das vom schwachen Schiedsrichter Benjamin Brand aber nicht anerkannt wurde, da dieser den Ball nicht im Tor gesehen hatte. Bereits in der 30. Minute hatte der Unparteiische aus Gerolshofen für Kopfschütteln gesorgt, als er Lauterns Verteidiger Tim Heubach auf dem Platz ließ, der als letzter Mann ein klarers Foul begangen hatte.

In Berlin brachte Sören Brandy in der 25. Minute Union in Führung, ehe Michael Parensen in der 83. Minute ein Eigentor zum Endstand unterlief. Die Union-Fans hatten wie bereits in der vergangenen Spielzeit gegen das Geschäftsmodell der Leipziger protestiert, indem sie die ersten 15 schwiegen.

SID

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