Wegen Terrorgefahr am Bosporus

Sicherheitsbedenken: Istanbul-Derby kurzfristig abgesagt

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Das Istanbul-Derby zwischen Lukas Podolskis Galatasaray und Fenerbahce wurde kurzfristig abgesagt. 

Istanbul - Das Istanbul-Derby in der Süper Lig zwischen Galatasaray und Fenerbahce ist wegen Sicherheitsbedenken kurzfristig abgesagt worden.

Einen Tag nach einem Selbstmordattentat in Istanbul ist wegen der Gefahr eines erneuten Anschlags ein wichtiges Fußballspiel in der türkischen Metropole abgesagt worden. Das für Sonntagabend angesetzte Spiel zwischen den Clubs Galatasaray und Fenerbahce werde wegen einer "ernsten" Gefahr verschoben, erklärte die Stadtverwaltung der türkischen Metropole.

Die Absage des Derbys kam weniger als zwei Stunden vor Beginn des Spiels, das um 20.00 Uhr (Ortszeit, 19.00 Uhr MEZ) hätte beginnen sollen. Bereits eintreffende Fans wurden per Lautsprecher über die Entscheidung informiert und gebeten, das Heimstadion von Galatasaray im europäischen Teil Istanbuls zügig zu verlassen, wie Fernsehsender berichteten.

Am Vortag waren bei einem neuerlichen Selbstmordattentat in Istanbul vier Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden. Bei den Todesopfern handelte es sich um drei israelische und einen iranischen Touristen. Die türkische Regierung machte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für die Tat verantwortlich.

AFP

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