Stürmer verlässt Hannover 96

Für Acht Millionen: Joselu wechselt zu Stoke

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96-Stürmer Joselu wechselt nach England.

Hannover - Dieser Deal hat sich gelohnt: In einem Jahr verdient Hannover drei Millionen Euro mit einem Stürmer, mit dem der Club unzufrieden war. Joselu versucht sein Glück nun in England.

Der teuerste Wechsel in der Geschichte von Hannover 96 ist perfekt. Stürmer Joselu wird für acht Millionen Euro vom Fußball-Bundesligisten zu Stoke City in die Premiere League wechseln, wie beide Vereine bestätigten.

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Für Hannover wird es ein Geschäft mit guter Rendite, denn der 25 Jahre alte Spanier war erst vor einem Jahr für rund fünf Millionen Euro geholt worden. "Wir erfüllen damit den Wunsch des Spielers und erhalten im Gegenzug eine angemessene Ablösesumme", sagte 96-Sportdirektor Dirk Dufner in einer Vereinsmitteilung.

Die Ablösesumme soll sich aus einer Fixsumme plus Optionen zusammensetzen, so dass Hanover bis zu zehn Millionen erlösen kann. Als bisher teuerster Transfer gilt der Verkauf von Jan Simak an Bayer Leverkusen für geschätzte sechs Millionen Euro.

Dufner muss nun einen neuen Stürmer suchen. Im Kader stehen bisher nur der polnische Angreifer Artur Sobiech und der von Fortuna Düsseldorf geholte Charlison Benschop. Die Verträge von Jimmy Briand und Didier Ya Konan sind ausgelaufen.

Der an Eintracht Frankfurt ausgeliehene Joselu war vor der Saison von 1899 Hoffenheim nach Hannover verkauft worden. Der Club soll nun noch eine Million Euro aus dem Weiterverkauf erhalten.

Nach einer ordentlichen Hinrunde mit sieben Treffern saß der 25-Jährige zum Ende der Rückrunde meistens auf der Bank. In 30 Bundesliga-Spielen für Hannover erzielte Joselu acht Tore. "Ich weiß, dass mich andere Vereine in Europa verpflichten wollten, aber nachdem ich einmal mit Stoke gesprochen hatte, wollte ich hierhin", sagte der Spanier in einer Stoke-Mitteilung.

Bereits im Vorjahr hatte Stoke den Angreifer Mame Diouf von Hannover 96 verpflichtet, der Senegalese war allerdings ablösefrei. Zum Kader des englischen Clubs zählen auch der Ex-Leverkusener Philipp Wollscheid und der frühere Bremer Marko Arnautovic.

dpa

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