Er arbeitete für beide Klubs

Kreuzer zu HSV-KSC: "Relegation wird im Kopf entschieden"

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Oliver Kreuzer kennt den HSV und den KSC gut. Foto: Bodo Marks

Hamburg - Der frühere HSV-Sportchef Oliver Kreuzer hat die Hamburger vor dem Relegationsgegner Karlsruher SC gewarnt.

"Der KSC ist für den HSV aus meiner Sicht der schwerste Gegner. Karlsruhe steht defensiv extrem gut, hat einen klaren Plan und lässt den Gegner gerne kommen. Und genau damit hatte der HSV in der gesamten Saison große Probleme", sagte Kreuzer, der früher Profi beim KSC war, dem "Hamburger Abendblatt".

Der Erstliga-16. HSV und der Zweitliga-Dritte KSC kämpfen an diesem Donnerstag (20.30 Uhr) in Hamburg und am kommenden Montag (20.30 Uhr) in Karlsruhe um den letzten verbliebenen Erstliga-Platz. "Der HSV ist Favorit, sie haben mehr individuelle Klasse", zitierte die "Bild" Kreuzer, von dem sich die Hanseaten im Sommer 2014 getrennt hatten. "Der HSV-Kader ist mindestens auf den ersten 16 bis 18 Positionen qualitativ besser aufgestellt. Aber in der Relegation ist die Qualität einer Mannschaft nicht unbedingt entscheidend. Die Relegation wird im Kopf entschieden", urteilte der 49-Jährige.

Kreuzer lobte Bruno Labbadia, der als Trainer Nummer vier in dieser Saison den HSV mit zehn Punkten aus den letzten sechs Spielen noch vom letzten auf den 16. Rang geführt hat. "Ich bin beeindruckt von seiner Leistung." Der KSC dagegen, für den er sechs Jahre als Spieler und zwei Jahre als Sportchef tätig war, sei "das beste Beispiel für Kontinuität in einem Verein", sagte er der "Hamburger Morgenpost". Dort mache das Präsidium um Ingo Wellenreuther seit fünf Jahren und Trainer Markus Kauczinski seit drei Jahren einen sehr guten Job.

Kreuzer-Interview im Hamburger Abendblatt

Beitrag über Kreuzer in der Bild-Zeitung

Beitrag über Kreuzer in der Hamburger Morgenpost

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