Testspiel gegen Ungarn

DFB mit bestmöglicher Formation - Kimmich wohl rechts

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Das DFB-Team um Mario Götze, Mario Gomez und Toni Kroos (von links nach rechts) wird am Samstag gegen Ungarn testen.

Gelsenkrichen - Mit der derzeit bestmöglichen Formation wird Bundestrainer Joachim Löw wohl die EM-Generalprobe gegen Ungarn in Gelsenkirchen bestreiten. Sogar Kapitän Bastian Schweinsteiger steht zumindest vor einem Kurz-Comeback. 

Da wäre zum einen fast schon traditionell die rechte Abwehrseite, auf der sich eine Überraschung anbahnt. Im Trainingsspiel ließ Löw dort den Münchner Joshua Kimmich (21) ausgiebig üben, der erst am Sonntag gegen die Slowakei (1:3) sein Debüt in der A-Elf gegeben hatte. 

In der Innenverteidigung gibt es gleich drei Kandidaten für den Posten des noch verletzten Mats Hummels an der Seite von Jerome Boateng: Antonio Rüdiger, Shkodran Mustafi und Benedikt Höwedes. Noch mehr Kandidaten gibt es vorne links, wo es nach dem Ausfall von Marco Reus für die komplette EM sogar um einen Startplatz geht. Die Kandidaten heißen Julian Draxler, der nach den Trainingseindrücken im Vorteil scheint, Lukas Podolski, Leroy Sané und André Schürrle. Eventuell auch Mario Götze oder Mesut Özil, der auf dieser Position Reus bei der WM ersetzt hatte. Doch Özil wird wohl auf der "Zehn" bleiben. 

Gegen Ungarn (bei uns im Live-Ticker, live im TV und im kostenlosen Live-Stream) und auch bei der EM 2016 gesetzt sind Torhüter Manuel Neuer, Boateng, Linksverteidiger Jonas Hector, die beiden defensiven Mittelfeldspieler Sami Khedira und Toni Kroos, offensiv Thomas Müller und Özil und vorne Mario Gomez. 

Schweinsteiger mit Comeback

Zum ersten Einsatz in diesem Jahr in der Nationalmannschaft wird derweil wohl Kapitän Schweinsteiger kommen. "Mein Ziel ist es, am Samstag zu spielen", sagte der 31-Jährige am Donnerstag. Er hoffe dabei "auf 20 bis 30 Minuten. Es ist wichtig, dass ich Spielpraxis bekomme." Er habe "noch nicht mit dem Bundestrainer gesprochen", ergänzte der Mittelfeldspieler von Manchester United: "Aber ich gehe davon aus, dass ich eingewechselt werde." 

"Basti straht die pure Spiefreude aus", berichtete Löws Assistent Thomas Schneider: "Er wäre sicher bereit für 20 oder 30 Minuten, aber das müssen wir nochmal mit den Ärzten besprechen." Schweinsteiger hat wegen eines Innenbandanrisses seit März kein Spiel absolviert und ist erst zu Wochenbeginn ins Mannschaftstraining eingestiegen.

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SID

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