Braunschweig gewinnt Verfolgerduell

Freiburg feiert Last-Minute-Sieg

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Heidenheims Timo Beermann (l) und Maximilian Philipp von Freiburg kämpfen um den Ball.

Köln - Fußball-Zweitligist SC Freiburg liegt nach einem glücklichen Last-Minute-Sieg weiter auf Aufstiegskurs. Auch Braunschweig kann sich freuen.

Die Mannschaft von Trainer Christian Streich kam beim 1. FC Heidenheim zu einem 2:1 (1:1)-Erfolg und führt die Liga mit 32 Punkten vor RB Leipzig (29 Zähler) an.

Eintracht Braunschweig (25) hält nach einem 1:0 (1:0) im Verfolgerduell gegen den VfL Bochum (23) Kontakt zu den Aufstiegsrängen, während die SpVgg Greuther Fürth (24) beim 2:4 (2: 0) gegen den 1. FC Kaiserslautern (22) eine 2:0-Führung und den Sprung auf Rang drei leichtfertig verspielte.

Die nun seit fünf Spielen sieglosen Heidenheimer (20 Punkte) gingen durch Marc Schnatterer (13.) vor 14.500 Zuschauern in Führung. Nils Petersen (42./Foulelfmeter) glich mit seinem 15. Saisontor noch vor der Pause aus. Der eingewechselte Karim Guede schoss die Gäste in der Nachspielzeit zum Sieg (90.+2).

„Auswärts treten wir noch nicht so dominant auf wie in den Heimspielen. Aber man kann sagen, dass wir clever aufgetreten sind“, sagte Petersen bei Sky, während Streich monierte, „dass wir in der zweiten Halbzeit zu tief gestanden haben“. Am Ende habe man Glück gehabt, so Streich.

Matchwinner vor 21.030 Besuchern in Braunschweig waren Salim Khelifi und Torhüter Rafal Gikiewicz. Khelifi erzielte den einzigen Treffer (41.), Gikiewicz parierte einen Foulelfmeter von Felix Bastians (89.). Bochum blieb damit auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg. Der VfL hatte die ersten fünf Saison-Begegnungen allesamt gewonnen, danach aber nur noch am 10. Spieltag (5:0 in Fürth) einen Sieg gefeiert. Die Gäste beendeten nach Gelb-Rot gegen Arvydas Novikovas wegen wiederholten Foulspiels (74.) die Begegnung zudem in Unterzahl.

Sebastian Freis bestrafte zunächst die schläfrige Lauterer Hintermannschaft mit seinen Treffern im ersten Durchgang gleich zweimal (9./34.). Doch Kacper Przybylko (68./82.), Tim Heubach (81. ) und Maurice Deville (88.) drehten die Begegnung vor 9265 Zuschauern.

SID

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