Über Nürnberg in die erste Liga

Schalke will sich mit Ex-Bayer verstärken

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Könnte bald für die Schalker auflaufen: Nürnbergs Alessandro Schöpf.

Gelsenkirchen - Alessandro Schöpf wird nun voraussichtlich doch noch von Zweitligist 1. FC Nürnberg zu Bundesligist Schalke 04 wechseln.

Nachdem der Club eine Ablöse von angeblich fünf Millionen als zu niedrig abgelehnt hatte, signalisierte Sportvorstand Andreas Bornemann am Montag nach dem Trainingsauftakt der Franken eine baldige Abwicklung des Transfers. „Schalke bewegt sich bei der Ablöse auf uns zu, ich gehe davon aus, dass in den nächsten Tagen Klarheit herrscht“, sagte er.

Auch Nürnbergs Trainer Rene Weiler bezieht den Österreicher, der als eine tragende Säule bei den wiedererstarkten Nürnbergern gilt, schon nicht mehr in seine Überlegungen mit ein. „Ich gehe davon aus, dass Alessandro Schöpf uns verlässt“, sagte der Schweizer am Montag. Der 21 Jahre alte Schöpf war im Sommer 2014 aus der Jugendabteilung des FC Bayern nach Nürnberg gekommen. In der bisherigen Saison erzielte er in 19 Liga-Spielen sechs Tore. Der Club ist derzeit Tabellendritter in der 2. Liga.

Zunächst hatte Bornemann am Wochenende noch berichtet, der Club habe „ein konkretes Angebot“ für Schöpf erhalten, dies aber „mit Blick auf die sportlichen Ziele abgelehnt.“ Zudem versicherte er, dass „wir wirtschaftlich nicht gezwungen sind, Spieler zu verkaufen“. Der Vertrag von Schöpf in Nürnberg läuft noch bis 2019.

sid

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