Medien: Sondierungsgespräche laufen

Spekulationen um Götze - Kein Kommentar vom BVB

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Die Zukunft von Mario Götze liegt in der Schwebe.

Dortmund - Die Zukunft von Mario Götze ist unklar. Immer wieder wird er mit seinem Ex-Klub in Verbindung gebracht. Hans-Joachim Watzke äußert sich zu den Gerüchten.

Hans-Joachim Watzke ist genervt. Spekulationen über eine spektakuläre Rückholaktion des verlorenen Sohnes Mario Götze zu Borussia Dortmund haben dem BVB-Geschäftsführer etwas die Laune verdorben. „Das“, betonte Watzke mit Nachdruck, „ist das übliche Theater in der Länderspielpause“.

Watzke hält sich bedeckt

Doch nach Bild-Informationen denken die Schwarz-Gelben ernsthaft über einen Rückkehr des WM-Helden nach. Demnach habe es bereits erste Sondierungsgespräche mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München gegeben. „Aus unserer Sicht gibt es nichts zu kommentieren. Ich habe überhaupt keine Lust, mich an den Spekulationen zu beteiligen“, sagte Watzke dem SID.

Götze war 2013 für 37 Millionen vom BVB zum Rivalen an die Isar gewechselt. Für Trainer Pep Guardiola ist der 23-Jährige, dessen Vertrag bis Juni 2017 läuft, aber nur zweite Wahl. Nach seinem Comeback nach langer Verletzungspause kam Götze nur 54 von 720 möglichen Minuten zum Einsatz. Zuletzt drückte er beim Auswärtssieg beim 1. FC Köln (1:0) 90 Minuten die Bank, obwohl Guardiola zahlreiche Stammspieler schonte. Ob Götze, der sich derzeit mit der DFB-Auswahl auf die Länderspiele am Samstag (20.45 Uhr/ZDF) in Berlin gegen England und am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in München gegen Italien vorbereitet, beim neuen Bayern-Coach Carlo Ancelotti höher im Kurs stehen wird, ist offen.

BVB-Geschäftsführer bedauert Götzes Werdegang in München

Watzke hatte zuletzt Mitleid mit Götze, der mit den Westfalen zwei Meistertitel (2011 und 2012) und den DFB-Pokal (2012) gewann, geäußert. „Ich kenne ihn elf Jahre, noch als ganz kleiner Steppke. Ich habe ihn schon in unserer U15 gesehen. Er hat unseren kompletten Jugend-Bereich durchlaufen und ist ein total netter Kerl. Ich mag ihn einfach, und deswegen tut es mir auch schon ein bisschen leid“, hatte er erklärt.

Die Dortmunder Verantwortlichen hatten eine Rückkehr Götzes zuletzt immer als unrealistisch bezeichnet. Auch bei den Fans ist er nach seinem Wechsel zum FC Bayern in Ungnade gefallen, bei den Gastspielen der Münchner im Signal Iduna Park wird er immer gnadenlos ausgepfiffen.

Dortmund hat schon zwei Ex-Spieler zurückgeholt

Sportlich erscheint eine Rückkehr für den Nationalspieler durchaus sinnvoll. Zwar soll auch Ex-Trainer Jürgen Klopp Götze auf die Insel zum FC Liverpool locken, doch der Viertelfinal-Gegner des BVB in der Europa League wird in der kommenden Saison wohl nicht in der Champions League vertreten sein.

Eine Rückholaktion würde auch ins Schema des BVB passen. Dortmund holte in Shinji Kagawa (Manchester United) und Nuri Sahin (Real Madrid) zuletzt schon zwei Spieler zurück, die nach ihrem Wechsel bei ihrem neuen Klub nicht glücklich geworden sind - wie Götze.

sid

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