Europa League:

Midtjylland und Qäbälä ziehen in die Gruppenphase ein

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RB Salzburg ist auf europäischer Ebene seit Jahren nur Mittelmaß.

Berlin - Der FC Midtjylland ist in die Gruppenphase der Europa League eingezogen. Der dänische Meister setzte sich in den Playoffs gegen den FC Southampton aus der Premier League durch. RB Salzburg scheiterte gegen Minsk.

RB Salzburg und der FC Southampton haben am Donnerstag überraschend die Gruppenphase der Europa League verpasst. Österreichs Meister Salzburg scheiterte nach einer Aufholjagd im Elfmeterschießen an Dinamo Minsk aus Weißrussland, der englische Premier-League-Klub Southampton verlor das Play-off-Rückspiel beim dänischen Meister FC Midtjylland mit 0:1 (0:1) und schied nach dem 1:1 im Hinspiel aus.

Für Salzburg war es nach dem erneuten Scheitern in der Champions-League-Qualifikation der zweite große Rückschlag innerhalb weniger Wochen. Gegen Minsk machte das Team zwar in der regulären Spielzeit das 0:2 aus dem Hinspiel wett, zog allerdings im Elfmeterschießen den Kürzeren.

Nur mit viel Mühe weiter kam der frühere Champions-League-Sieger Ajax Amsterdam. Die Niederländer, die in den Play-offs zur Königsklasse überraschend an Rapid Wien gescheitert waren, zitterten sich mit einem 0:0 bei FK Jablonec/Tschechien eine Runde weiter. Das Hinspiel hatte Ajax 1:0 gewonnen.

Ausgeschieden sind dagegen die Young Boys Bern. Die Schweizer kassierten nach der längsten Europacup-Auswärtsreise der Vereinsgeschichte in Aserbaidschans Hauptstadt Baku gegen Karabach Agdam nach einem frühen Platzverweis ein 0:3 (0:2). Schon das Heimspiel hatte YB mit 0:1 verloren.

Auch der zweite Klub aus Aserbaidschan sorgte für eine Überraschung: Der FK Qäbälä holte beim griechischen Traditionsklub Panathinaikos Athen ein 2:2 (1:1) und zog nach dem 0:0 vor Wochenfrist in die Gruppenphase ein.

Ebenfalls bei der Auslosung am Freitag dabei sind unter anderem der spanische Ex-Meister Athletic Bilbao, der zweimalige russische Champion Rubin Kasan, der türkische Traditionsverein Fenerbahce Istanbul sowie Girondins Bordeaux und AS St. Etienne aus Frankreich.

sid/dpa

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